Landwirt "übersieht" Panzer und fährt mit Mähdrescher dagegen

Rosenau - Mit seinem Mähdrescher ist ein Landwirt auf einem Feldweg in Rosenau (Landkreis Freyung-Grafenau) gegen einen Panzer gefahren und geflüchtet.

Der Landwirt fuhr mit seinem Mähdrescher unbeirrt weiter, nachdem er den Panzer angefahren hatte. (Symbolbild)
Der Landwirt fuhr mit seinem Mähdrescher unbeirrt weiter, nachdem er den Panzer angefahren hatte. (Symbolbild)  © Armin Weigel dpa/lby

Die Bundeswehr übte am Mittwoch, als der 76-Jährige beim Rangieren gegen den Panzer stieß, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

"Der Landwirt hat das offenbar überhaupt nicht mitbekommen und sein Feld weiter bestellt. Keine Ahnung, wie man einen Panzer übersehen kann", sagte ein Polizeisprecher.

Als ihn ein Soldat kurz danach anhielt und zur Rede stellte, wollte der 76-Jährige seinen Personalien nicht verraten. "Er meinte, das könne nicht so tragisch sein und ist einfach weggefahren", sagte der Sprecher.

Tatsächlich bekam der Mähdrescher keinen Kratzer ab. Beim Panzer hat sich aber eine Scheibe verschoben. Diese muss nun für 850 Euro ausgetauscht werden.

Die Polizei konnte den Landwirt schnell finden, gegen ihn läuft ein Verfahren wegen Fahrerflucht.

Die Bundeswehr übte auf einem Feldweg mit Panzern, als es zu dem Zusammenstoß kam. (Symbolbild)
Die Bundeswehr übte auf einem Feldweg mit Panzern, als es zu dem Zusammenstoß kam. (Symbolbild)  © Holger Hollemann/dpa

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