Sohn dieser Fußball-Legende gibt sein Debüt für den AC Mailand!

Mailand - Milano: das weltweite Zentrum für Mode und Design - und der Maldinis! Am Wochenende war es soweit. Daniel Maldini gab für den AC Milan sein Profidebüt. Und ist nun die dritte Generation Maldini, die im Giuseppe-Meazza-Stadion für die Rossoneri aufäuft!

Daniel Maldini durfte am Wochenende ein paar Augenblicke lang Serie-A-Luft schnuppern.
Daniel Maldini durfte am Wochenende ein paar Augenblicke lang Serie-A-Luft schnuppern.  © Spada/Lapresse/Lapresse via ZUMA Press/dpa

Am 11.10.2001 kam Daniel zur Welt. Zu diesem Zeitpunkt war sein Vater, Vereins-Legende Paolo Maldini, bereits in seiner 16. Profisaison für den AC.

Nun, etwas über 18 Jahre später, war es für den Sohnemann soweit.

Am 2. Februar, beim Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Hellas Verona, wurde er in der dritten Minute der Nachspielzeit eingewechselt, feierte sein Debüt mit 18 Jahren, im ehrwürdigen San Siro.

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Da könnte man fast das maue 1:1-Unentschieden vergessen.

Und Daniel reiht sich ein in die Milan-Maldini-Dynastie.

Denn auch sein Vater war der Sohn einer Milan-Legende. Opa Cesare debütierte nämlich bereits am 19. September 1954 für den 18-maligen italienischen Meister, spielte insgesamt zwölf Spielzeiten für die Rossoneri.

Ein Jahr schnürte er dann noch für den AC Turin seine Schuhe, bevor er seine Karriere, mit einem Europapokal der Landesmeister (heutige Champions League) und vier italienischen Meisterschaften, seine beendete. Ein gutes Jahr später kam dann Sohn Paolo in Mailand zu Welt. Und als wäre es ihm in die Wiege gelegt worden, wurde er zu einer der größten Legenden überhaupt.

Am 20. Januar 1985 debütiert, gewann er in 24 (!) Spielzeiten unter anderem insgesamt fünf Mal die Champions League (zwei davon noch als Europapokal der Landesmeister), sieben italienische Meisterschaften, war zwei Mal Weltpokalsieger und einmal Fifa-Klubweltmeister!

Daniel Maldini: Die Fußstapfen in die er treten muss, könnten größer nicht sein

Papa Paolo kurz vor seinem Karriereende 2009.
Papa Paolo kurz vor seinem Karriereende 2009.  © EPA/MAURIZIO DEGLINNOCENTI

Was sein Vater Cesare 1982 als Trainer der italienischen Nationalmannschaft schaffte, den WM-Titel nach Bella Italia zu bringen, blieb Paolo 2006 jedoch verwehrt.

Er gehörte damals nicht zum Aufgebot der Squadra Azzurra, die den wichtigsten Pokal im Weltfußball erringen konnte. Das Sommermärchen in Deutschland fand ohne Paolo Maldini statt.

Paolo selbst, ist das Sinnbild von Vereinstreue. Ähnlich wie Francesco Totti beim AS Rom, war auch er ein Leben lang nur für einen Verein aktiv.

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Aktuell arbeitet er als technischer Direktor beim angeschlagenen Tabellenachten der Serie A.

Ob sein Sohnemann Daniel in ähnliche Fußstapfen treten wird, bleibt indes offen. Im Gegensatz zu seinem Papa (Innenverteidiger) und seinem Opa (Libero), ist Daniel ein Offensivakteur. Daniel hat auch noch einen Bruder Christian.

Der 24-Jährige spielt derzeit bei SSD Pro Sesto in der viertklassigen Serie D.

Opa Cesare. Im April 2016 starb Maldini im ALter von 84 Jahren.
Opa Cesare. Im April 2016 starb Maldini im ALter von 84 Jahren.  © dpa/EPA/ALI HAIDER

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