Sohn von Robin Williams: "Es gibt keinen einzigen Tag, an dem ich nicht an unseren Vater denke"

Paradise Cay (Kalifornien) - Nach dem traurigen Tod seines Vaters Robin Williams im August 2014 fühlte er sich von der ganzen Welt verlassen. In einem Interview äußerte sich Zachary Pym Williams (36) nun über die Situation von damals.

Zak Williams im Interview mit "Good Morning Britain".
Zak Williams im Interview mit "Good Morning Britain".  © YouTube Screenshot Good Morning Britain

Auch heute sitzt der Schmerz noch tief: Zachary Pym Williams hat eine sehr schwere Zeit hinter sich.

Fast fünf Jahre ist es nun schon her, dass Robin Williams im Alter von 63 Jahren verstarb.

Der bekannte Hollywood-Schauspieler nahm sich im August 2014 selbst das Leben, indem er sich mit einem Gürtel erhängte.

Williams litt offenbar an einer neurodegenerativen Krankheit namens Lewy-Körper-Demenz, welche zu schwankenden Gemütszuständen führte und Depressionen verursachte.

Sein Sohn Zachary - kurz Zak - war nun in der Sendung "Good Morning Britain" zu Gast.

"Als sich seine Probleme durchsetzten, war es sehr schwer, zu sehen, wie er darunter litt. Als Familienmitglied und besonders als Kind möchte man alles dafür tun, um zu helfen, diesen wirklich intensiven persönlichen Schmerz zu lindern. Aber es gab Zeiten, wo ich mich wirklich hilflos fühlte. Ich wusste nicht, wie ich ihm hätte helfen sollen", beschrieb Zachary die tragische Vergangenheit.

Beliebt bei Jung und Alt: Robin Williams überzeugte durch vielseitige Rollen

Robin Williams während eines Gesprächs im Dezember 2011 in Sydney, Australien.
Robin Williams während eines Gesprächs im Dezember 2011 in Sydney, Australien.  © Tracey Nearmy/AAP/dpa

Auf den plötzlichen Tod seines geliebten Vaters sei der 36-Jährige trotz alledem keineswegs vorbereitet gewesen. Er fühlte sich völlig verzweifelt, von der Welt verlassen und wusste nicht, wie er sein Leben weiterleben soll.

"Es gibt keinen einzigen Tag, an dem ich nicht an unseren Vater denke", sagte der älteste Sprössling damals sehr emotional nur wenige Monate nach dem Unglück. Dem Interview zufolge dürfte dies auch heute noch Gültigkeit haben.

Hollywood-Ikone Robin Williams hatte schon früher mit mentalen Problemen zu kämpfen (TAG24 berichtete), jedoch konnte er diese lange Zeit unter Kontrolle halten und vor der Öffentlichkeit verbergen.

Der Komiker und Schauspieler galt sowohl bei älteren als auch bei jüngeren Zuschauern als beliebt. Seine oft tragikomischen Rollen in Filmen wie "Der Club der toten Dichter" und "Good Morning, Vietnam" brachten ihm viel Popularität ein. Auch in Familienfilmen wie "Jumanji" und "Mrs. Doubtfire" sowie in den intensiven Thrillern "One Hour Photo" und "Insomnia" war der Star zu sehen.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

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