Blinder Fußballer schießt Traumtor bei den Paralympics

An zwei Gegenspielern ist er schon vorbei, gleich lässt er die nächsten aussteigen.
An zwei Gegenspielern ist er schon vorbei, gleich lässt er die nächsten aussteigen.

Rio de Janeiro - Zu dieser Ballbehandlung sind die meisten sehenden Menschen nicht fähig. Traumhaft, wie der Iraner Zadaliasghari auf engstem Raum gleich mehrere Gegenspieler aussteigen lässt und einnetzt.

Gespielt wird bei den Paralympics fünf gegen fünf. Jeder Spieler trägt eine Augenbinde, damit Sehschwache keinen Vorteil gegenüber Blinden haben. 

In dem Ball klingeln Glöckchen, so wissen die Spieler wo er gerade ist. Doch im Fall von Zadaliasghari half alles nichts. Als der im Spiel Marokko gegen den Iran zu seinem Solo ansetzte, konnten ihn auch alle vier Gegenspieler nicht stoppen. 

Schließlich schließt er in die lange Ecke ab. Der Torwart ist zwar unten, kann den Ball aber dennoch nicht halten. Es war das Tor zum 2:0 für den Iran, was auch gleichzeitig das Endergebnis war. 


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