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Gewalt bei Protesten in Frankreich eskaliert, doch Macron schweigt

Mehr als 1700 Festnahmen bei "Gelbwesten"-Demos in Frankreich

Bei Protesten der Gelbwesten kam es in Frankreich wieder zu Krawallen. Präsident Macron schweigt bislang, dafür mischt sich Donald Trump ein.

Paris - Die Zahl der Festnahmen bei den teils gewaltsamen "Gelbwesten"-Protesten am Samstag in ganz Frankreich ist auf mehr als 1700 gestiegen. Das teilte das französische Innenministerium auf Twitter mit.

Feuerwehrleute löschen während der Proteste und Ausschreitungen der "Gelbwesten" in Paris ein brennendes Auto.
Feuerwehrleute löschen während der Proteste und Ausschreitungen der "Gelbwesten" in Paris ein brennendes Auto.

1220 Menschen kamen den Angaben zufolge in Polizeigewahrsam. Das bedeutet, sie können nach französischem Recht im Regelfall bis zu 24 Stunden festgehalten werden, etwa um zu verhindern, dass sie Straftaten begehen.

264 Menschen wurden den Angaben zufolge landesweit verletzt, darunter 39 Sicherheitskräfte. Insgesamt gingen 125.000 Menschen auf die Straße, davon rund 10.000 in Paris, wie aus der Bilanz des Ministeriums hervorgeht.

Bei den Protesten kam es erneut zu Krawallen und Ausschreitungen. Die Polizei setzte in mehreren Städten Tränengas ein. In Paris zündeten Randalierer einzelne Autos an und versuchten, Barrikaden zu errichten. Die Sicherheitskräfte setzten zum Teil Wasserwerfer gegen sie ein. In der Hauptstadt waren auch gepanzerte Fahrzeuge unterwegs (TAG24 berichtete).

Nach den jüngsten Angaben des Innenministeriums waren im ganzen Land 120.000 Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute im Einsatz - das Aufgebot wurde nach schweren Krawallen der "Gelbwesten" in der Vorwoche massiv aufgestockt.

Die Wut richtet sich auch gegen Präsident Macron

Ein Feuerwehrmann steht während der Proteste und Unruhen in Paris vor einem brennenden Auto im 8. Bezirk.
Ein Feuerwehrmann steht während der Proteste und Unruhen in Paris vor einem brennenden Auto im 8. Bezirk.

In französischen Medien wird nach diesem vierten großen Protesttag eine positivere Bilanz gezogen als vergangenes Wochenende. Das Chaos habe dieses Mal in Paris nicht gesiegt, schreibt die Zeitung "Le Parisien". Das lag dem Bericht zufolge an der offensiveren Strategie der Sicherheitskräfte, die wesentlich mehr Menschen festnahmen. Außerdem wurden Rucksäcke und Taschen der Demonstranten systematisch auch im Vorfeld kontrolliert.

Die Protestbewegung der "Gelbwesten" hatte sich Mitte November angesichts geplanter Steuererhöhungen auf Kraftstoffe formiert (TAG24 berichtete). Mittlerweile reichen die Forderungen viel weiter.

Die Wut richtet sich aber auch gegen Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron (40). Doch statt einer Reaktion kommt von Macron: Schweigen. Worauf wartet er? Dass noch mehr französische Wahrzeichen zerstört werden? Hat er gar Angst? "Es geht den Gelbwesten um soziale Gerechtigkeit, um Ausgleich durch Steuern. Die von Macron in Teilen abgeschaffte Vermögenssteuer ist zum Symbol ihres Kampfes geworden", erklärt die "Welt".

Es geht um die Kluft zwischen Arm und Reich. Und um die Leute in der Mitte, die einfach normal leben wollen, von der Regierung aber ganz offenbar nicht mehr gehört werden. Stattdessen wolle die Regierung an ihrem Kurs festhalten. Angesichts anhaltender Proteste und Bildern der Zerstörung - die auch um die Welt gehen - dürfte das zunehmend schwierig werden.

Die geplanten Steuererhöhungen auf Kraftstoffe in Frankreich sind zwar vorerst auf Eis gelegt. Die Forderungen der Demonstranten reichen jedoch viel weiter: Von Steuersenkungen über mehr Kaufkraft bis zum Rücktritt von Präsident Emmanuel Macron.

Trump mischt sich ein

Blick auf die eingeschlagenen Fenster einer Bank in Paris, einen Tag nach den Demonstrationen der "Gelben Westen".
Blick auf die eingeschlagenen Fenster einer Bank in Paris, einen Tag nach den Demonstrationen der "Gelben Westen".

Inzwischen hat sich auch US-Präsident Donald Trump eingemischt. Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian forderte Trump nach dessen Kommentaren zu den regierungskritischen Protesten in Frankreich auf, sich aus der französischen Innenpolitik herauszuhalten.

"Wir nehmen nicht Teil an den amerikanischen Debatten, lassen Sie uns unser Leben als Nation leben", sagte Le Drian in Richtung Trump bei einem von mehreren Sendern übertragenen TV-Interview am Sonntag.

Trump hatte zuvor per Twitter die Proteste der "Gelbwesten" in Frankreich unter anderem mit den Inhalten des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 begründet, das die USA inzwischen aufgekündigt haben.

"Das Pariser Abkommen geht für Paris nicht so richtig auf", schrieb Trump am Samstag auf Twitter. "Proteste und Unruhen in ganz Frankreich." Die Menschen wollten nicht große Geldbeträge zahlen, um "vielleicht die Umwelt zu schützen". Ein Großteil davon fließe in "Drittweltländer", die fragwürdig geführt würden. Die Menschen würden "Wir wollen Trump" skandieren.

Die Demonstranten in gelben Westen protestieren am Samstag nahe des Arc des Triumph. Bei den Protesten in Paris wurden mehrere Hundert Menschen festgenommen.
Die Demonstranten in gelben Westen protestieren am Samstag nahe des Arc des Triumph. Bei den Protesten in Paris wurden mehrere Hundert Menschen festgenommen.
Demonstranten stehen vor dem Arc de Triomphe.
Demonstranten stehen vor dem Arc de Triomphe.
Paris, 6. Mai 1968: Polizisten sind bei einer Demonstration von Studenten im Einsatz. In Frankreich werden gesellschaftliche Konflikte stärker auf der Straße ausgetragen als in Deutschland. Streiks und Demonstrationen sind politischer Alltag. Die Pariser
Paris, 6. Mai 1968: Polizisten sind bei einer Demonstration von Studenten im Einsatz. In Frankreich werden gesellschaftliche Konflikte stärker auf der Straße ausgetragen als in Deutschland. Streiks und Demonstrationen sind politischer Alltag. Die Pariser

Fotos: Uncredited/AP/dpa, Julien Mattiale Pictorium/Le Pictorium Agency via , Christophe Ena/AP/dpa, Chen Yichen/XinHua/dpa, Elyxandro Cegarra/ZUMA Wire/dpa , Rafael Yaghobzadeh/AP/dpa

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