Wegen Enthüllungs-Doku? Paris Jackson soll versucht haben, sich das Leben zu nehmen!

Los Angeles - Michael Jackson galt einst als der "King of Pop" (†50), doch spätestens seit der Veröffentlichung der Doku "Leaving Nerverland" bröckelt das Andenken des verstorbenen Stars gewaltig.

Michael Jackson (†50) stand bereits 1993 und 2005 (hier im Bild) aufgrund von Missbrauchsvorwürfen vor Gericht.
Michael Jackson (†50) stand bereits 1993 und 2005 (hier im Bild) aufgrund von Missbrauchsvorwürfen vor Gericht.  © DPA

Schwere Vorwürfe des Kindesmissbrauchs und schaurige Details aus der Neverland Ranch kommen in der Dokumentation, die am 6. April um 20.15 Uhr auch in Deutschland auf ProSieben ausgestrahlt wird, ans Licht.

Der Wirbel, der seitdem weltweit um das Thema gemacht wird, hat Michael Jacksons Tochter Paris womöglich gefährlich zugesetzt.

Denn wie das Promi-Portal TMZ berichtet, hat die 20-Jährige versucht, sich das Leben zu nehmen. So soll sie versucht haben, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Am Samstag sei die deshalb in Los Angeles ins Krankenhaus eingeliefert worden.

TMZ will aus Familienkreisen erfahren haben, dass die Vorwürfe gegen ihren Vater der Grund für den Selbstmordversuch sein sollen.

Paris soll weiterhin hinter ihrem Vater stehen und die Dokumentation als "unfair" ansehen. TMZ zeigt Fotos, wie Paris angeblich das Krankenhaus wieder verlässt.

Sie selbst reagierte auf den Bericht auf ihrem Twitter-Account ungehalten und schrieb: "F***t Euch, ihr verf***ten Lügner." So bleibt unklar, was sich hinter den vier Wänden bei Paris wirklich abgespielt hat.

Paris Jackson soll versucht haben, sich das Leben zu nehmen.
Paris Jackson soll versucht haben, sich das Leben zu nehmen.  © Imago

Dass ihr die Dokumentation und die damit verbundenen Details schwer zusetzen, davon ist auszugehen.

"Er war einer der gütigsten, sanftesten, liebevollsten Menschen, die ich kannte. Und er hat mich über sieben Jahre sexuell missbraucht", sagt Wade Robson (36), einer der Männer, die als Kinder in der "Neverlandranch" angeblich in die Fänge des einstigen King of Pop gerieten.

Er und James Safechuck (40) packen in der Doku aus und berichten aus ihrer Zeit auf der Ranch. Jackson soll sich das Vertrauen der Kinder erschlichen, sie so gefügig und am Ende sexuell missbraucht haben. So sollen die Jungs sich Filme haben anschauen müssen, der Sänger soll direkt hinter Robson dabei onaniert haben.

1993 und 2005 stand Jackson wegen des Verdachts des Kindesmissbrauchs vor Gericht, er wurden jedoch in beiden Prozesses freigesprochen, da ihm nichts nachgewiesen werden konnte.

Die Berichte der beiden Männer in der Doku sind brisant, viele bezweifeln die Echtheit dennoch. Die Nachlassverwalter von Jackson versuchten, die Ausstrahlung per Einstweiliger Verfügung zu stoppen: erfolglos.

In Deutschland hat sich ProSieben dazu entschieden, die Doku zu zeigen: "Kindesmissbrauch ist eins der größten gesellschaftlichen Tabu-Themen unserer Zeit. Kirche, Künstler und andere haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder das Schweigen ihrer Opfer erkauft. Deshalb zeigen wir 'Leaving Neverland' auf ProSieben", so Chefredakteur Stefan Vaupel.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über versuchte Suizide zu berichten. Da es sich aber um eine Person des Öffentlichen Lebens handelt, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.


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