Erst löschten sie das Feuer von Notre-Dame, dann vergewaltigten sie eine Touristin: Feuerwehrmänner unter Verdacht

Paris - Es sind unglaubliche Vorwürfe! Sechs Feuerwehrmänner aus Paris, die an den Löscharbeiten der Kathedrale Notre Dame beteiligt waren, stehen unter Verdacht, eine 20-jährige Touristin vergewaltigt zu haben.

Die junge Frau kam als Touristin nach Paris, doch sie erlebte das pure Grauen. (Symbolbild)
Die junge Frau kam als Touristin nach Paris, doch sie erlebte das pure Grauen. (Symbolbild)  © 123RF

Die sechs Männer im Alter zwischen 23 und 35 Jahren galten bis jetzt als Helden! Denn gemeinsam mit ihren anderen Kameraden löschten sie das Großfeuer, das am 15. April in der katholischen Kirche in Paris ausgebrochen war (TAG24 berichtete).

Wie "Le Figaro" berichtet, haben sich die Männer danach anscheinend alles andere als ehrenhaft verhalten! Denn sie wurden inzwischen wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung einer 20-jährigen Touristin angeklagt. Es soll sich um eine Studentin aus Norwegen handeln.

Nach Angaben der Frau soll der Missbrauch am Samstagmorgen auf der Feuerwehrwache nicht weit von Notre-Dame passiert sein. Zuvor habe sich die junge Frau am Freitagabend mit zwei Freundinnen in einer Bar amüsiert und dort auch die Feuerwehrleute kennengelernt. Alle seien sehr betrunken gewesen.

Mit einem der Männer ging die Frau schließlich mit auf sein Zimmer. In Paris sind die Feuerwehrleute in den Wachen untergebracht. Es kam zum einvernehmlichen Sex. Doch nur bis dahin!

Denn plötzlich seien die anderen Feuerwehrmänner aufgetaucht und über sie hergefallen. Weil es im Raum dunkel war, konnte sie nicht erkennen, ob es sechs oder sieben waren.

Flammen und Rauch steigen am 15.04.2019 von einem der berühmtesten Wahrzeichen der Welt, der Pariser Kathedrale Notre-Dame, auf.
Flammen und Rauch steigen am 15.04.2019 von einem der berühmtesten Wahrzeichen der Welt, der Pariser Kathedrale Notre-Dame, auf.  © Thibault Camus/AP/dpa

Nach dem Missbrauch schloss sich die Studentin weinend auf der Toilette ein. Ihre beiden Freundinnen, die auch mit zwei Feuerwehrmännern zum Schäferstündchen auf die Wache kamen, fanden sie dort in einem schweren Schockzustand.

Der Mann, mit dem die junge Frau mitging, behauptet nun seinerseits, er hätte zuerst gar keinen Sex mit ihr gewollt. Und dass seine Kollegen auch mit ihr schliefen, hätten alle - einschließlich des Opfers so - gewollt.

Der Tatort wird derzeit von der Polizei untersucht, ebenfalls der Tathergang. Alle unter Verdacht Stehenden kamen in Polizeigewahrsam.

Zum Zeitpunkt des Missbrauchs waren die Feuerwehrmänner nicht im Dienst. Sie wurden bis auf weiteres suspendiert, bestätigte der Sprecher der Feuerwehr, Oberstleutnant Gabriel Plus.

Titelfoto: Thibault Camus/AP/dpa, 123rf.com

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