Parlamentswahl in Schweden: Wahlsieg für Sozialdemokraten mit bitterem Beigeschmack

Stockholm - Da wird sich Ministerpräsident Stefan Löfven (61) nur bedingt freuen können! Er konnte zwar den Wahlsieg, aber keine Mehrheit feiern.

Ministerpräsident Stefan Löfven kann den Wahlsieg bei der schwedischen Parlamentswahl feiern.
Ministerpräsident Stefan Löfven kann den Wahlsieg bei der schwedischen Parlamentswahl feiern.  © DPA

Bei der Parlamentswahl in Schweden sind die Sozialdemokraten nach einer Prognose am Sonntag stärkste Partei geworden.

Das rot-grüne Lager von Ministerpräsident Stefan Löfven kommt aber nicht auf eine Mehrheit.

Denn die rechtspopulistischen Schwedendemokraten fuhren als zweitstärkste Kraft das beste Ergebnis ihrer Geschichte ein.

Update 22.05 Uhr:

Es gibt sehr unterschiedliche Prognosen. Beim Fernsehsender SVT bspw. kam die SD mit 19,2 Prozent auf Platz zwei hinter den Sozialdemokraten. Der Fernsehsender TV4 hingegen sah sie mit gut 16 Prozent auf Platz drei.

Laut TV4 wurden die Sozialdemokraten mit rund 25 Prozent Wahlsieger, verloren aber knapp sechs Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl 2014.

Die (konservativen) Moderaten kamen demnach mit 18,4 Prozent auf Platz zwei.

Laut SVT erhielten die Sozialdemokraten 26,2 Prozent, die Schwedendemokraten 19,2, die Moderaten lagen mit 17,8 Prozent auf Platz drei.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0