Mann sperrt seine Frau jahrelang in Keller und vergewaltigt sie zusammen mit seinen Brüdern

Parszczyce (Polen) - Dieser schockierende Vorfall ereignete sich in dem kleinen Dorf Parszczyce in Nordpolen. Mariusz S. missbrauchte seine Frau dort zwischen 2006 und 2010. Zwei Jahre lang wurde sie im Keller eingesperrt, wo sie von ihrem Ehemann und dessen Brüdern immer wieder vergewaltigt wurde, berichtet die "Daily Mail".

Diese Hölle muss unbeschreiblich gewesen sein (Symbolbild).
Diese Hölle muss unbeschreiblich gewesen sein (Symbolbild).  © 123RF

Das Opfer, dessen Identität geschützt wird, wurde von ihrem Mann geschlagen, ausgehungert und wiederholt vergewaltigt. Lokale Medien bezeichnen ihn als polnischen Fritzl, in Anspielung an die grausamen Taten des Österreichers Josef Fritzl, der in einem geheimen Keller mehrere Kinder mit seiner gefangenen Tochter zeugte.

In der ersten Urteilsverkündung im Juni 2017 betonte die Richterin Marta Urbanska, dass das Opfer "in einem kalten, dunklen Keller eingesperrt war, in dem ihr die Möglichkeit, sich um ihre persönliche Hygiene zu kümmern und die Möglichkeit, mit ihren physiologischen Bedürfnissen unter angemessenen Bedingungen umzugehen, beraubt wurde".

Urbanska fügte hinzu: "Sie war ausgehungert und musste auf Knien mit Händen ihre Mahlzeiten einnehmen. Die Mahlzeiten wurden auf eine Weise zubereitet, die ihre Würde missbrauchte."

Doch es kam noch schlimmer: Für umgerechnet rund 4,50 Euro soll Mariusz S. seine Frau mit einer Tüte über dem Kopf an andere Männer verkauft haben, die sie dann vergewaltigen durften. Es ist nicht bekannt, wie viele das Opfer insgesamt vergewaltigten.

Die Frau schaffte es erst nach zwei Jahren sich aus dem Keller zu befreien. Zumindest ihr Mann wanderte dafür bereits für 25 Jahre ins Gefängnis.

Die zwei Brüder von Mariusz S., Andrzej und Marian S. sind jetzt wegen Vergewaltigung des Opfers angeklagt worden. Sie haben sich nicht schuldig bekannt. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Titelfoto: 123RF


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