CSU-Politiker: "Die Burka gehört nicht nach Deutschland"

Andreas Scheuer (43) findet, dass Burkas nicht nach Deutschland gehören.
Andreas Scheuer (43) findet, dass Burkas nicht nach Deutschland gehören.  © dpa (Symbolbild)

Passau - Seit 1. Oktober 2017 ist es im bundesdeutschen Nachbarland Österreich verboten, sein Gesicht komplett zu verhüllen. Kommt das Burka-Verbot auch bis nach Deutschland? CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer (43) fordert, es den Österreichern gleich zu tun.

"Wir geben unsere Identität nicht auf, sondern sind bereit, dafür zu kämpfen. Die Burka gehört nicht zu Deutschland", sagte der Politiker der Passauer Neuen Presse. Das deutsche Verbötchen zur Vollverschleierung muss so wie in anderen Ländern Europas ausgeweitet werden", regte der CSU-Mann an.

Ob sich das Verbieten von Burka oder Nikab so leicht durchsetzen lässt?

"Burka und Nikab widersprechen klar unseren Werten und unserem Menschenbild. Sie gehören für mich nicht nach Deutschland", befindet auch der stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU/CDSU-Bundestagsfraktion, Stephan Harbarth (45).

Allerdings glaubt er nicht, dass sich die Vollverschleierung in der Öffentlichkeit komplett verhindern lässt. "Ich fürchte, dass ein weitergehendes Verbot nicht mit dem Grundgesetz vereinbar wäre", sagte Harbarth der PNP.

In Österreich droht Personen, die sich weigern, ihr Gesicht zu zeigen, eine Strafe von 150 Euro.

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