Mehrere Schleuser festgenommen und an Deutschland ausgeliefert

Vielen Menschen gelingt die Flucht nur mit Hilfe von Schleusern.
Vielen Menschen gelingt die Flucht nur mit Hilfe von Schleusern.  © Petros Karadjias/AP/dp

Passau - Nach mehrmonatigen Ermittlungen der Passauer Bundespolizei sind in Österreich und den Niederlanden fünf mutmaßliche Mitglieder eines internationalen Schleusernetzwerks festgenommen worden.

Sie stünden im Verdacht, an der Schleusung von etwa 1000 Menschen beteiligt gewesen zu sein, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag.

Die beiden mutmaßlichen Drahtzieher, ein Iraker und ein Niederländer, wurden bereits Anfang Oktober mittels internationalem Haftbefehl an ihren Wohnorten in Oberösterreich und in Den Haag festgenommen.

Zeitgleich wurden vom österreichischen Bundeskriminalamt drei weitere Tatverdächtige in Wien gefasst. Bei Hausdurchsuchungen stellten die Beamten Beweismaterial sicher.

Die beiden Hauptverdächtigen sind den Angaben zufolge inzwischen nach Deutschland ausgeliefert worden und sitzen in Untersuchungshaft.

Die Flüchtlinge stammten vor allem aus dem Irak und aus Syrien. Sie wurden über die Balkanroute von Bulgarien nach Deutschland gebracht.

Titelfoto: Petros Karadjias/AP/dp


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