Verbot von "Pastewka"-Folge: Amazon will sich das nicht gefallen lassen

München - Amazon will sich gegen das Verbot einer Folge der Serie "Pastewka" bei Amazon Prime Video wegen des Vorwurfs von Schleichwerbung wehren.

Eine Szene aus der neunten Staffel der Serie "Pastewka".
Eine Szene aus der neunten Staffel der Serie "Pastewka".  © 2018 Amazon.com Inc/dpa

Man werde Einspruch gegen die Verfügung der bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) einlegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit.

Es handelt sich dabei um die vierte Folge der achten Staffel mit dem Titel "Das Lied von Hals und Nase". Die BLM hatte am Montag kritisiert, die gesamte Folge sei vor allem in Bezug auf die Marke MediaMarkt von häufigen und intensiven Darstellungen und Erwähnungen geprägt, die nicht programmlich-dramaturgisch begründbar seien.

Amazon kündigte an, die beanstandete Episode für den Zeitraum, bis in der Sache entschieden wurde, gegen eine neue Version auszutauschen. In der Serie spielt der Komiker Bastian Pastewka sich selbst. Sie war früher im Fernsehen zu sehen und läuft inzwischen auf dem kostenpflichtigen Video-on-Demand-Portal von Amazon.

Die BLM in München ist zuständig, weil die Amazon Instant Video Germany GmbH ihren Sitz in Bayern hat.

Amazon Prime Video will Einspruch einlegen.
Amazon Prime Video will Einspruch einlegen.  © DPA

Titelfoto: 2018 Amazon.com Inc/dpa

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