Alarm in Psychiatrie: Wild gewordener Patient greift nach Dienstwaffe

Die Polizei ermittelt nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Sachbeschädigung.
Die Polizei ermittelt nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Sachbeschädigung.  © DPA (Bildmontage)

Treuenbrietzen - Bereits am Wochenende wurden Polizisten in eine psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses in Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) gerufen, weil ein Patient randalierte und das Inventar zerstörte, wie die Märkische Allgemeine berichtete.

Die Mitarbeiter des Krankenhauses alarmierten am Samstagmorgen die Polizei, weil ein Patient völlig wild geworden und nicht mehr zu beruhigen war. Zudem zerstörte er diverse Gegenstände.

Als die Polizei gegen 9.30 Uhr im Krankenhaus eintrafen, beruhigte sich der Mann zunächst. Die Situation schien sich entspannt zu haben, doch als sich die Polizisten dem Mann nährten, griff dieser unverhofft nach der Dienstwaffe eines Beamten. Da jedoch die Waffe in der Halterung gut fixiert war, konnte der Patient sein Vorhaben nicht in die Tat umsetzen.

Er konnte daraufhin zu Boden gebracht und in Handschellen gelegt werden. Die Beamten hatten viel Mühe, den wütenden und aggressiven Mann an das Krankenbett zu fesseln. Er schlug und trat um sich, zudem beleidigter der die Einsatzkräfte.

Die Beamten, Mitarbeiter des Krankenhaues und der wild gewordene Patient wurden nicht verletzt.

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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