Pogba will weg aus Manchester! Zwei Top-Klubs an ihm dran, Wechsel für Sommer-Rekordsumme?

Manchester (England) - Sorgt Paul Pogba (26) für den teuersten Transfer des Sommers? Der französische Weltmeister möchte seinen aktuellen Klub Manchester United verlassen.

Paul Pogba (r.) möchte Manchester United noch in diesem Sommer verlassen.
Paul Pogba (r.) möchte Manchester United noch in diesem Sommer verlassen.  © DPA

Bereits Mitte Juni sagte er englischen Medien wie der "BBC": "Nach dieser Saison und allem, was in dieser Saison passiert ist, mit meiner Saison, die auch meine beste war, denke ich mir, es könnte eine gute Zeit für eine neue Herausforderung woanders sein."

Sein berühmt-berüchtigter Berater Mino Raiola sagte nun gegenüber "talkSPORT": "Der Spieler hat nichts falsch gemacht" und fügte hinzu: "Er war in jeder Hinsicht immer respektvoll und professionell."

Der Klub wisse seit langem, wie Pogba fühle. "Hoffentlich wird es bald eine zufriedenstellende Lösung für alle Seiten geben", so der Italiener weiter.

Doch wie könnte diese aussehen? Die "Red Devils" würden eine hohe Ablösesumme und im Tausch vielleicht sogar einen Ersatzmann bekommen.

Pogba könnte seine Fähigkeiten bei einem anderen Spitzenverein unter Beweis stellen, was seinem neuen Klub wiederum einen großen Zuwachs an sportlicher Qualität bringen würde.

Doch der spielstarke zentrale Mittelfeldspieler mit der überragenden Technik könnte laut der "Gazzetta dello Sport" auch zu einem ehemaligen Team zurückkehren, wo er bereits vier Jahre unter Vertrag stand: Juventus Turin. Dort spielte der 1,91 Meter große Pogba bereits von 2012 bis 2016.

Will Paul Pogba an seine erfolgreiche Zeit bei Juventus Turin anknüpfen oder geht er zu Real Madrid?

Paul Pogba (r.) spielte bereits vier Jahre erfolgreich in Italien bei Juventus Turin.
Paul Pogba (r.) spielte bereits vier Jahre erfolgreich in Italien bei Juventus Turin.

In dieser erfolgreichen Zeit wurde er mit der "Alten Dame" viermal italienischer Meister und jeweils zweimal Pokal- sowie Superpokalsieger.

Juve weiß also genau, was Pogba der Mannschaft geben könnte und geht dabei bis an die Schmerzgrenze: So sollen die Turiner ein Angebot in Höhe von 134 Millionen Euro abgegeben haben - offenbar erfolglos.

Nun könnte es eine neue Variante geben: 70 Millionen Euro Ablöse und obendrauf noch Sturmstar Paulo Dybala (25)! Ob Juve da schwach wird?

Momentan sieht es noch nicht so aus. Denn neben den Italienern hat laut der "Marca" auch noch Real Madrid großes Interesse an Pogba, der auf dem Wunschzettel von Trainer und Landsmann Zinedine Zidane ganz oben stehen soll.

Dort könnte er gemeinsam mit Toni Kroos und Luka Modric eines, wenn nicht sogar das beste Mittelfeldzentrum der Welt bilden.

Angeblich habe sich Pogba schon für einen Wechsel zu den "Königlichen" entschieden. Stimmt das, geht es wohl nur noch um die Höhe der Ablöse.

Ein Traum von einem Mittelfeldzentrum: Paul Pogba, Toni Kroos und Luka Modric

Hier Gegner, bald Teamkollegen? Paul Pogba (r.) versucht, Deutschlands Toni Kroos, der bei Real Madrid spielt, den Ball abzuluchsen.
Hier Gegner, bald Teamkollegen? Paul Pogba (r.) versucht, Deutschlands Toni Kroos, der bei Real Madrid spielt, den Ball abzuluchsen.

Es wäre seit dem Jugendalter erst der dritte Verein, dem sich Pogba anschließt. Denn vor seiner Zeit bei United und Juve spielte er in schon einmal in Manchester.

Doch von 2009 bis 2012 kam er unter Alex Ferguson nicht wie gewünscht zum Zug und überwarf sich mit der Trainerlegende, weshalb er sich für besagten Wechsel nach Italien entschied, wo er zum Weltstar reifte.

Er holte mit Frankreichs U20 am 13. Juli 2013 im Elfmeterschießen gegen Uruguay den Weltmeistertitel und wurde ein Jahr bei der Herren-WM 2014, das Deutschland gewann, zum besten Nachwuchsspieler des Turniers gewählt.

Manchester umwarb ihn aufgrund seiner Leistungen, Pogba stimmte einem Transfer zu und kehrte im Sommer 2016 für 105 Millionen Euro zurück zu United.

Dort wurde aber immer wieder der Vorwurf gegen ihn laut, eine launische Diva zu sein. Pogba blieb in einigen Partien unsichtbar. In anderen demonstrierte er allerdings seine Weltklasse, strahlte Torgefahr aus, riss das Spiel an sich und drückte ihm seinen Stempel auf.

Wenn ihm letzteres das auch bei seinem möglichen neuen Verein gelingt, wäre er für diesen Klub sportlich ein großer Gewinn.

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