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Meine Meinung zum neuen PEGIDA-Buch!

Radebeul - Jetzt gibt es Pegida auch als Buch! „PEGIDA. Spaziergänge über den Horizont“ wurde vom Radebeuler Künstler Sebastian Hennig geschrieben. Erste Auflage: 2000 Stück. MOPO24 hat es gelesen.
Der Radebeuler Autor Sebastian Hennig ist selbst PEGIDA-Mitläufer.
Der Radebeuler Autor Sebastian Hennig ist selbst PEGIDA-Mitläufer.

Von Torsten Hilscher

Radebeul - Jetzt gibt es PEGIDA auch als Buch! „PEGIDA. Spaziergänge über den Horizont“ wurde vom Radebeuler Künstler Sebastian Hennig geschrieben. Erste Auflage: 2000 Stück. MOPO24 hat es gelesen.

Es ist nicht das erste PEGIDA-Buch. Aber das erste mit einer reinen Innensicht.

Es wurde von einem „Mitläufer“ verfasst, unterstützt von keinen Geringeren als Michael Beleites und Peter Willweber.

Willweber ist Grafiker, zeichnete unter anderem für die Karikatur des kleinen, eine Deutschlandfahne schwenkenden Mädchens mit der Parole „Montag ist Peggy da“ verantwortlich.

Beleites hingegen ist ein echter Politpromi: 2000 bis 2010 war er sächsischer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

In der DDR war der studierte Landwirt Mitbegründer der Umweltbewegung. In seinem Vorwort für das PEGIDA-Buch sieht Beleites „erstaunlich viele Parallelen“ zur Friedlichen Revolution 1989, auch wenn dies unter vielen ehemaligen Bürgerrechtlern als Tabu, ja als Sünde, gilt.

Unterstützt wurde Hennig unter anderem von Grafiker Peter Willweber.
Unterstützt wurde Hennig unter anderem von Grafiker Peter Willweber.

„Diese Chronik ruht auf persönlichen Erlebnissen“, schreibt Hennig über das Entstehens seines Buches. „Um wirklich viel vom Geschehen aufnehmen zu können, muß man sich gedanklich immer wieder distanzieren. Eine äußerliche Distanzierung jedoch ist politischer Unfug und geradezu verwerflich. Jeden anderen auf dem Platz habe ich stets als Teilnehmer und Zuschauer zugleich empfunden.“

Vor diesem Erfahrungshintergrund spricht er anderen das Vermögen ab, die Bewegung einzuschätzen: „Die abseits stehenden Interpreten und Berichterstatter schweben in einer Blase von Vorurteilen …“

Was er erzählt: Hennig sieht PEGIDA als Erbe und in der Folge der Anti-Hartz-IV- und „Friedens“-Demonstranten zur Ukraine-Krise.

„Mit PEGIDA ist nun im dritten Anlauf eine integrative Kraft entstanden, die keine Energie auf Festlegung konkreter Nahziele verschwendet hat. Tausende kommen überein darin, daß ihnen die gesamte Richtung nicht passt.“

Die Ereignisse rund um PEGIDA von Anbeginn (!) sind einerseits exzellent beobachtet, strotzen allerdings an vielen Stellen vor Pathos, Selbststilisierung und bloßen Behauptungen.

Es unternimmt geschichtliche Exkurse, die auf den ersten Blick nützlich sind, aber bereits wenige Absätze später in Unterstellungen, ja Verschwörungstheorien, münden.

Beispiel: "PEGIDA zeigt, dass sich Heimat nicht restlos in ein Konsumgut mit Erholungs- und Unterhaltungswert verwandeln lässt. Der Lokalpatriotismus lässt sich nicht mit Sächsischem Sauerbraten, Quarkkäulchen und Eierschecke sättigen, der Ärger über die allgegenwärtige Lüge nicht länger mit Wandern, Klettern und Radfahren abarbeiten."

Am aufschlussreichsten ist vielleicht die Lektüre des Fazits, wo tatsächlich jene Haltung auf einen Nenner gebracht wird, die diesem ambitionierten, aber verschwurbelten Buch zugrunde liegt.

Entlarvend diese Sätze:

# „Wir erleiden einen Gesinnungsterror, dessen bedrückendes Ausmaß jede vergangene Tyrannis übersteigt.“; „PEGIDA hat nur wenige Sätze und noch weniger Gedanken, aber Haltung und Mut, Mut und Anmut.“

Höchst bedenklich, ja gefährlich diese:

# „In Dresden beginnt die Errettung des europäischen Geistes vor der Europäischen Union und wird die Hoffnung auf jenen Frieden genährt, auf den Deutschland seit 1918 wartet. Bisher hat es großer Selbstverleugung bedurft. Wenn es so weitergeht, muss vielleicht noch Todesverachtung dazu treten.“

Wenn das keine schlaue Satire ist, dann ist es brandgefährlich. Geschrieben von einem Fanatiker, wie ich befürchte. Oder einem (durchaus verzweifelten) Menschen, der nur gerade noch das künstlerische Ausdrucksmittel Buch gewählt hat.

Es wäre schade, sehr schade, wenn Herr Beleites einem solchen auf den Leim gegangen ist. Das Buch ist lesenswert, weil es mehr (aus)sagt, als alle Hassprediger in einem Jahr auf der PEGIDA-Bühne.

Da passt es: Das Buch erscheint im Thüringer Arnshaugk-Verlag (Neustadt an der Orla), wo auch Baal Müller verlegt wird, der gerade auf einer PEGIDA-Demo sprach.

„PEGIDA. Spaziergänge über den Horizont. Ein Chronik.“, Sebastian Hennig. ISB-Nummer: 978-3-944064-39-0, 191 Seiten, 27 Zeichnungen, 15 Euro, Arnshaugk-Verlag.

Fotos: "PEGIDA. Spaziergänge über den Horizont", imago

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