Umfrage: Pegida für viele Dresdner das größte Problem

Am 9. Februar kamen deutlich weniger Menschen zu PEGIDA als in den Wochen zuvor.
Am 9. Februar kamen deutlich weniger Menschen zu PEGIDA als in den Wochen zuvor.

Dresden - Wie denken die Dresdner wirklich über PEGIDA? Erstmals gibt nun eine repräsentative Umfrage Auskunft.

Demnach sehen 71 Prozent der Dresdner die islamkritische Bewegung als derzeit größtes Problem ihrer Stadt - weit vor allen anderen.

79 Prozent sind der Meinung, dass PEGIDA dem Ansehen der Stadt schadet. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage für den „Stern“.

Nur drei Prozent gaben an, schon mal an einer PEGIDA-Demo teilgenommen zu haben, weitere acht Prozent konnten sich aber vorstellen, das vielleicht einmal zu tun.

89 Prozent lehnten eine Teilnahme ab. Während bundesweit 75 Prozent mit dem demokratischen System zufrieden sind, sind es in Dresden nur 69 Prozent - in ganz Ostdeutschland mit 61 Prozent sogar noch weniger.

Befragt wurden vom 28. Januar bis 2. Februar 1016 repräsentativ per Zufallsstichprobe ausgesuchte wahlberechtigte Dresdner.

Fotos: dpa, Ben Sommer


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