PEGIDA-Facebook-Seite ist abgeschaltet

Um 15.50 Uhr verkündete Siegfried Däbritz (41) das Aus für die PEGIDA-Seite bei Facebook.
Um 15.50 Uhr verkündete Siegfried Däbritz (41) das Aus für die PEGIDA-Seite bei Facebook.

Dresden - Seit Dienstagnachmittag ist die offizielle Facebook-Seite von PEGIDA tot. Offenbar wurde sie abgeschaltet.

Beim Orga-Team herrscht helle Aufregung. Siegfried Däbritz (41) hatte sogleich den Schuldigen ausgemacht: Bundesjustizminister Heiko Maas (49, SPD) soll die Seite erfolgreich gesperrt haben.

So verkündet das Däbritz zumindest auf seiner eigenen Facebook-Seite:

"TEILEN, TEILEN, TEILEN!

Offenbar hat Herr Maas Erfolg gehabt, Facebook hat soeben die PEGIDA Seite gesperrt, Einspruch ist natürlich eingelegt, inwiefern dies was bringt, wird sich zeigen!

Im Übrigen kann man nur die Schaltfläche "Einspruch" anklicken, eine Botschaft senden zu können, ist nicht vorgesehen.

TEILEN, TEILEN,TEILEN!"

Auch die Seite der neuen "PEGIDA-Partei" (MOPO24 berichtete) fddv.de landet im Nichts...

Update 19.40 Uhr: Die PEGIDA-Seite ist wieder online.

Bundeswahlleiter hat keine Kenntnis von PEGIDA-Partei

Die PEGIDA-Seite ist nicht erreichbar.
Die PEGIDA-Seite ist nicht erreichbar.

Wiesbaden - Der Bundeswahlleiter hat noch keine Kenntnis von der Gründung einer PEGIDA-Partei. Es lägen noch keine Unterlagen der Freiheitlich Direktdemokratischen Volkspartei (FDDV) vor, sagte ein Mitarbeiter des Wahlleiters am Dienstag in Wiesbaden.

Dies sei aber nicht ungewöhnlich. Zwar müssten Parteien nach ihrer Gründung beim Bundeswahlleiter Unterlagen mit Satzung, Programm und Namen der Vorstandsmitglieder vorlegen. Dafür gebe es aber keine gesetzliche Frist.

PEGIDA-Chef Lutz Bachmann (43) hatte am Montagabend bei einer Kundgebung des fremdenfeindlichen Bündnisses die lange angekündigte Gründung der Partei verkündet. Sie sei bereits im Juni erfolgt.

Fotos: Facebook (screenshots)


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