Hutbürger-Affäre: PEGIDA-Fan vom LKA muss zum Rapport

Dresden - In der Affäre um das umstrittene Polizeivorgehen gegen ein ZDF-Team hat das LKA Kontakt mit seinem Mitarbeiter Maik G., der die Kontrolle am Rande der Anti-Merkel-Demo provoziert hatte (TAG24 berichtet).

Der PEGIDA-Pöbler vom LKA: Ob es arbeitsrechtliche Konsequenzen gibt, ist unklar.
Der PEGIDA-Pöbler vom LKA: Ob es arbeitsrechtliche Konsequenzen gibt, ist unklar.  ©  Screenshot Twitter/Arndt Ginzel

Wann es zum Gespräch kommt, ist unklar. Dem Vernehmen nach aber zeitnah.

Der Streit geht derweil weiter: Nach der Entschuldigung der Polizei bei den Journalisten geht Enrico Stange (49, Linke) davon aus, dass dem Innenausschuss "eine massiv von den Tatsachen abweichende Version aufgetischt" wurde.

Denn das ZDF hatte nach dem Gespräch mit der Polizei mitgeteilt, dass diese die bisherige Darstellung des Vorfalls korrigieren wolle. Innenminister Roland Wöller (48, CDU) solle erklären, warum er das Parlament offenbar "dreist belogen" habe, so Stange.

SPD-Chef Martin Dulig (44) hat dem Dresdner Polizeipräsidenten derweil für seine Entschuldigung gedankt. Dieser habe damit "die Grundlage für eine sachliche Debatte und zügige Klärung gelegt". Dulig forderte, dass die Polizei künftig besser auf die Strategien rechter Aktivisten vorbereitet werde.

Titelfoto: Screenshot Twitter/Arndt Ginzel


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