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Jetzt schreit PEGIDA schon im Theater lauthals

Dresden - Die Proben sind gelaufen - am Samstag ist Premiere - "Graf Öderland" mit der Axt in der Hand: PEGIDA spielt darin mehr als nur eine Nebenrolle.
Regisseur Volker Lösch (52) mit seiner achten Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden.
Regisseur Volker Lösch (52) mit seiner achten Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden.

Dresden - Die Proben sind gelaufen - am Samstag ist Premiere - "Graf Oederland" mit der Axt in der Hand: Das Dresdner Staatsschauspiel nimmt einen Text von Max Frisch als Parabel für verlorenen Glauben an die Demokratie.

PEGIDA spielt darin mehr als nur eine Nebenrolle.

Ödes Land? Oederland ist vielmehr ein Synonym für Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, das nicht die Freiheit ermöglicht, die man sich erträumt. Wenn das Dresdner Staatsschauspiel an diesem Samstag "Graf Oederland" von Max Frisch auf die Bühne bringt, wird es hoch politisch!

Regisseur Volker Lösch hat dem Stück einen zweiten Titel beigefügt: "Wir sind das Volk."

Dahinter verbergen sich die selbsternannten "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes", die den Spruch aus der Wendezeit gern im Munde führen, auch wenn sie nicht den Großteil der Gesellschaft verkörpern.

Der Theater-Plot erzählt vom alptraumhaften Aufstieg eines Populisten - und passt somit in die "PEGIDA-Zeit".
Der Theater-Plot erzählt vom alptraumhaften Aufstieg eines Populisten - und passt somit in die "PEGIDA-Zeit".

Seit über einem Jahr muss Dresden mit PEGIDA leben, hier entstand die Bewegung.

Anfangs wurde sie als Bündnis "besorgter Bürger" wahrgenommen. Doch die Zeit der Unschuld ist lange vorbei. Es war eine Frage der Zeit, bis Pegida im Theater landet.

Volker Lösch, der sich als politischer Theatermann oft in gesellschaftliche Debatten einschaltet, musste nur noch nach einem passenden Stück suchen, mit dem er an PEGIDA andocken konnte. Deshalb nahm er sich die Geschichte um "Graf Öderland" vor, die vom alptraumhaften Aufstieg eines Populisten erzählt. Ein Mann, der auf Zukunftsangst und Unzufriedenheit seiner Mitmenschen bauen kann.

Chefdramaturg Robert Koall verweist darauf, dass sich Themen rund um PEGDIDA durch den Spielplan der ganzen Saison ziehen - von Lessings "Nathan der Weise" bis hin zu Kleists "Michael Kohlhaas".

Im engeren Sinne sei "Graf Öderland" aber ein Abschluss mit dem Phänomen PEGIDA.

"Die Mehrheit der Dresdner verhält sich nicht"

"Die besorgten Bürger".
"Die besorgten Bürger".

"Das größere Problem liegt darin, dass diejenigen, die nicht zu PEGIDA gehen, keine PEGIDA-Gegner sind." Dieser Umstand mache das Stadtklima aus. Koall ist frustriert über die "Trägheit der Masse" in Dresden.

Lösch lässt seine Schauspieler außer Text von Max Frisch und persönlichen Bekenntnissen ausschließlich Dinge sagen, die auf PEGIDA-Kundgebungen nachweislich zu hören waren oder aus anderen sicheren Quellen stammen.

Der Regisseur nutzt den "Dresdner Bürgerchor" - ein Laienensemble, das er erstmals 2003 bei der "Orestie" des Aischylos auf die Bühne brachte und seither immer wieder in Inszenierungen auftreten ließ.

Der Sprechchor artikuliert all jene diffusen Ängste, die bar jeder Logik jede Woche bei PEGIDA zu hören sind und ihren Wahrheitsgehalt nicht selten aus kruden Verschwörungstheorien beziehen.

Lösch während der Proben auf der Bühne des Großen Hauses.
Lösch während der Proben auf der Bühne des Großen Hauses.

Für Koall ist "Graf Öderland" dennoch kein "Stück über PEGIDA": "Es ist eine mit dokumentarischem Stoff durchzogene Parabel darüber, was passiert, wenn der Glaube an eine demokratische Ordnung verloren geht und eine Gesellschaft sich radikalisiert", sagt er.

Solange PEGIDA jeden Montag nahe am Schauspielhaus vorbeilaufe, werde man weiter im Sinne eines "Gegengeistes" Theater machen.

Koall wünscht sich wie der aus Dresden stammende Journalist und Buchautor Peter Richter einen neuen "Genpool" für die Stadt: "Wir brauchen mehr Leute von draußen mit anderen Erfahrungshorizonten." Leute, die in Dresden leben wollen, weil es trotz allem eine der tollsten Städte sei.

Termine

28.11.2015 Samstag 19:30 Uhr - 21:45 Uhr Premiere, 30.11.2015 Montag 19:30 Uhr - 21:45 Uhr Montagsanrecht, 05.12.2015 Samstag 19:30 Uhr - 21:45 Uhr, 11.12.2015 Freitag 19:30 Uhr - 21:45 Uhr Sonderaktion zu Weihnachten und Neujahr! 1 x zahlen, 2 x (oder zu zweit) ins Theater, 07.01.2016 Donnerstag 19:30 Uhr - 21:45 Uhr Frühbuchertermin!

Weitere Infos: ZDF/Aspekte, Staatsschauspiel Dresden, MDR/ARTour.

Martialische Bilder auf der Bühne - verbunden mit der Wucht des Chores.
Martialische Bilder auf der Bühne - verbunden mit der Wucht des Chores.

Fotos: dpa/Volker Hartmann, PR/Staatsschauspiel Dresden, ASPEKTE/ZDF, youtube/ARTour, MDR

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