Flugzeug stürzt auf Feld in Nordsachsen ab

Taucha - Ein 56-jähriger Pilot ist mit seinem Ultraleichtflugzeug am Dienstagnachmittag auf ein Feld in Pehritzsch bei Taucha (Nordsachsen) abgestürzt. Doch er hatte riesiges Glück.

Die Maschine bekam auf dem Weg von Berlin nach Donaueschingen plötzlich Öldruckprobleme und stürzte nahe Pehritzsch (Nordsachsen) in ein Getreidefeld.
Die Maschine bekam auf dem Weg von Berlin nach Donaueschingen plötzlich Öldruckprobleme und stürzte nahe Pehritzsch (Nordsachsen) in ein Getreidefeld.  © Tobias Junghannß

Der Mann war mit seiner einmotorigen Maschine allein auf dem Weg von Berlin nach Donaueschingen (Baden-Württemberg), teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit.

Gegen 15.45 Uhr meldete der 56-Jährige Öldruckprobleme. Problem: Er konnte weder den Flughafen Leipzig/Halle noch die nahegelegene Notfalllandebahn bei Taucha erreichen.

Mit ausgelöstem Fallschirm ließ er sein Flugzeug in einem Getreidefeld gezielt abstürzen.

Zunächst gab der Pilot an, nicht verletzt worden zu sein. Wenig später klagte er dann doch über Schmerzen und ließ sich in eine Klinik bringen.

Die Maschine wurde schwer beschädigt, das Bugrad (Stützrad) zerstört. An der Getreidekultur entstand Flurschaden.

Der 56-jährige Pilot gab zunächst an, unverletzt zu sein, wurde dann aber doch mit Schmerzen in eine Klinik eingeliefert.
Der 56-jährige Pilot gab zunächst an, unverletzt zu sein, wurde dann aber doch mit Schmerzen in eine Klinik eingeliefert.  © Tobias Junghannß

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