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Angst vor Virus: Einschleppung der Lungen-Krankheit nach Deutschland immer wahrscheinlicher

Neues Virus in China: Fälle auch in Europa werden wahrscheinlicher

Das neuartige Coronavirus in China ist offenbar schon weiter verbreitet als zunächst angenommen. Reisende könnten die Lungenkrankheit auch nach Europa bringen.

Peking/Berlin - Nach dem Anstieg der Patientenzahl in China halten Experten vereinzelte Einschleppungen der neuen Lungenkrankheit nach Europa für immer wahrscheinlicher.

Mitarbeiter in Schutzanzügen stehen vor dem Wuhan Medical Treatment Center, in dem ein Patient mit Verdacht auf den neuartigen Corona-Virus behandelt wurde.
Mitarbeiter in Schutzanzügen stehen vor dem Wuhan Medical Treatment Center, in dem ein Patient mit Verdacht auf den neuartigen Corona-Virus behandelt wurde.

Es sei nicht auszuschließen, dass eine erkrankte Person nach Deutschland reise, sagte Lars Schaade, Vizepräsident des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Sorgen müsse man sich in Deutschland aber nicht machen.

"Wir müssen in den kommenden Tagen mit mehr Fällen in anderen Teilen Chinas und möglicherweise auch in anderen Ländern rechnen", erklärte der Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tarik Jašarević, am Dienstag in Genf.

Ungewöhnlich sei das nicht: "Wenn man die Überwachung ausweitet, ist es auch wahrscheinlich, dass man mehr Fälle entdeckt."

Die Gesundheitsbehörde der zentralchinesischen Metropole Wuhan meldete weitere Tote durch das neuartige Coronavirus. Insgesamt sind nun sechs Todesfälle bestätigt, zumeist betrafen sie ältere Menschen mit schweren Vorerkrankungen.

Zudem wurden am Dienstag Dutzende weitere Infektionen gemeldet. Damit gibt es nun in China mehr als 300 bestätigte Fälle seit Beginn des Ausbruchs im Dezember. Nachweise gibt es zudem in Taiwan, Thailand, Japan und Südkorea - in allen Fällen erkrankten Menschen, die zuvor in Wuhan waren.

"Wir müssen uns in Deutschland darauf vorbereiten, dass es zumindest in Einzelfällen auch zu Einschleppungen der Erkrankung kommt", sagte der Berliner Virusforscher Christian Drosten. "Kliniken müssen dann darauf vorbereitet sein, die Patienten zu isolieren."

Reisewelle zum chinesischen Neujahrsfest erwartet

 Eine Reisende trägt einen Mundschutz am Flughafen Wuhan Tianhe International Airport und geht an einem Posten vorbei, an dem Reisende auf erhöhte Temperatur überprüft werden.
Eine Reisende trägt einen Mundschutz am Flughafen Wuhan Tianhe International Airport und geht an einem Posten vorbei, an dem Reisende auf erhöhte Temperatur überprüft werden.

Das Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung in Deutschland wird vom zuständigen RKI derzeit als "sehr gering" eingestuft. Zwar könne es einzelne Fälle von Importen geben, fortgesetzte Infektionsketten - also anschließende Übertragungen von Mensch zu Mensch - seien nach derzeitigem Stand aber unwahrscheinlich, so RKI-Vizepräsident Schaade.

Auch beim Mers-Coronavirus seien vereinzelt Infizierte nach Deutschland gekommen, ohne dass es daraufhin in Deutschland zu weiteren Übertragungen gekommen sei.

Auch das Bundesgesundheitsministerium schätzt die Gefahr für Deutschland als gering ein. "Trotzdem beobachten wir die Situation in China natürlich aufmerksam und stehen dazu in ständigem Austausch mit unseren internationalen Partnern", sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums.

Mit der gerade laufenden Reisewelle zum chinesischen Neujahrsfest am Samstag wächst die Gefahr einer Ausbreitung des Virus. In der zweiwöchigen Ferienzeit sind einige Hundert Millionen Chinesen unterwegs, viele Familien unternehmen zudem gemeinsame Reisen ins Ausland. Beliebt sind dabei neben Zielen in Südostasien auch Reisen nach Europa oder in die USA.

Asiatische Nachbarn und Flughäfen in anderen Ländern wie den USA und Australien haben inzwischen Fieberkontrollen bei der Einreise aus Wuhan eingeführt.

Flughafen Frankfurt hat bereits Maßnahmen getroffen

Reisende tragen als Schutzmaßnahme gegen die Verbreitung des Corona-Virus Mundschutz, während sie in einem Wartezimmer am Pekinger Westbahnhof sitzen.
Reisende tragen als Schutzmaßnahme gegen die Verbreitung des Corona-Virus Mundschutz, während sie in einem Wartezimmer am Pekinger Westbahnhof sitzen.

Das italienische Gesundheitsministerium kündigte an, Verdachtsfälle an Bord in Rom landender Flugzeuge aus Wuhan künftig zu überprüfen. Piloten sollen demnach Passagiere mit entsprechenden Symptomen melden. Diese würden dann sofort in das nationale Institut für Infektionskrankheiten in Rom gebracht, hieß es.

An deutschen Flughäfen gibt es vorerst keine speziellen Maßnahmen. Der Flughafen Frankfurt hat aber Vorbereitungen getroffen. "Der Plan liegt in der Schublade", sagte eine Sprecherin der Betreibergesellschaft Fraport am Dienstag.

Wenn das Gesundheitsamt in Frankfurt Empfehlungen ausspreche, würden diese umgesetzt. Direktflüge aus Wuhan nach Frankfurt gebe es keine.

Auch vom Flughafen Düsseldorf hieß es, bisher halte das zuständige Gesundheitsamt noch keine Maßnahmen für erforderlich. Sollte sich ein Verdachtsfall an Bord einer Maschine Richtung Düsseldorf befinden, gäbe der Pilot einen Hinweis an die Flugsicherung oder den Airport, erklärte ein Sprecher weiter.

"Der Flughafen würde sofort das Gesundheitsamt informieren und die entsprechende Maschine später in einem separaten Bereich platzieren."

Vom Robert Koch-Institut hieß es, es gebe ohnehin keine wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit so genannter Entry Screenings an Flughäfen, also Kontrollen bei der Einreise. Sinnvoll seien aber Exit Screenings in von einer Erkrankungswelle besonders betroffenen Gebieten.

Die 11-Millionen-Metropole Wuhan hat entsprechende Kontrollen bei der Ausreise bereits eingeführt.

WHO hat ihren Notfallausschuss einberufen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen der Lungenkrankheit ihren Notfallausschuss einberufen. Die Experten sollten am Mittwoch beraten. Sollte die WHO einen internationalen Gesundheitsnotstand ausrufen, empfiehlt sie damit schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche. Dazu können unter anderem Grenzkontrollen und das Einrichten spezialisierter Behandlungszentren gehören.

Derzeit empfiehlt die WHO keinerlei Reise- oder Handelsbeschränkungen. «Auf Grundlage der vorhandenen Informationen gibt es keine Rechtfertigung für Beschränkungen von Reisen oder Handel», sagte der Sprecher. «Sollte die Situation eskalieren, könnte die WHO sich zu den Risiken von Reisen in betroffene Gegenden äußern.»

Auch die EU-Kommission plant zur Bewertung der Risiken durch die neue Lungenkrankheit ein Treffen. Nach Angaben eines Sprechers soll der Ausschuss für Gesundheitssicherheit am Donnerstag zusammenkommen. Bereits vergangenen Freitag habe es einen Austausch der EU-Staaten gegeben, bei dem über mögliche Reaktionen auf das Coronavirus beraten worden sei.

Personal der Gesundheitsbehörde steht mit Mundschutz, als Schutzmaßnahme gegen die Verbreitung der neuartigen Lungenkrankheit durch den Corona-Virus, während einer Inspektion am Flughafen Kuala Lumpur International Airport.
Personal der Gesundheitsbehörde steht mit Mundschutz, als Schutzmaßnahme gegen die Verbreitung der neuartigen Lungenkrankheit durch den Corona-Virus, während einer Inspektion am Flughafen Kuala Lumpur International Airport.

USA melden ersten Coronavirus-Fall

Update 20.28 Uhr:

Laut CNN gibt es nun auch in den USA den ersten Fall von Wuhan-Coronavirus, er sei im US-Bundesstaat Washington gemeldet worden. Noch sei unklar, ob die betroffene Person kürzlich nach China gereist ist und wo und wie sie sich infiziert hat.

Fotos: Dake Kang/AP/dpa, Mark Schiefelbein/AP/dpa, Dake Kang/AP/dpa, Emily Wang/AP/dpa, Mark Schiefelbein/AP/dpa, Vincent Thian/AP/dpa

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