Coronavirus: Jetzt wird den Menschen ihr Geld weggenommen

Peking - Wegen des Coronavirus' werden derzeit in China umfassende Desinfektionen durchgeführt, Wohnungen, Autos und Straßen dabei mögichst keimfrei gemacht. Doch es gibt wohl noch ein ganz anderes Problem.

Kampf gegen das Coronavirus: Prüfer testen in einem Labor des Shaanxi-Instituts für die Qualitätsüberwachung von Medizinprodukten die Dichtheit einer Schutzmaske.
Kampf gegen das Coronavirus: Prüfer testen in einem Labor des Shaanxi-Instituts für die Qualitätsüberwachung von Medizinprodukten die Dichtheit einer Schutzmaske.  © Li Yibo/XinHua/dpa

Wie "The Guardian" berichtet, hat die chinesische Regierung angeordnet, den Leuten ihr Bargeld wegzunehmen - um es zu reinigen. Denn auch Banknoten könnten den Virus weitertragen, so die Befürchtung.

Die Sorge vor der Lungenkrankheit ist berechtigt, schließlich steigen die Zahlen bei Infizierten und Toten vor allem in China weiter an (mehr dazu lest Ihr >>> hier.)

Aus diesem Grund haben die chinesischen Behörden beschlossen, auch Geld zu desinfizieren, um die mögliche Ausbreitung des Wuhan-Virus auf diesem Weg zu verhindern.

Von den Banken werden die Scheine der Bürger nun massenhaft eingesammelt.

Jeder in Umlauf befindliche Yuan müsse im Tausch gegen "sauberes" und nach Möglichkeit neu gedrucktes Geld abgegeben werden.

Danach werden die Moneten entkeimt und bis zu 14 Tage lang in einer Art Quarantäne versiegelt aufbewahrt, teilte die chinesische Zentralbank mit.

Zur Desinfektion werden die Geldscheine ultraviolettem Licht und hohen Temperaturen ausgesetzt, um Keime abzutöten. Später werden sie für ein bis zwei Wochen isoliert und erst dann wieder in Umlauf gebracht.

Ob diese "Geldwäsche" sinnvoll ist, bleibt abzuwarten, denn Geld ist einer der am stärksten verschmutzten Alltagsgegenstände! Und immer mehr Chinesen bevorzugen ohnehin die mobile Zahlung gegenüber Bargeld im Alltag.

Das Coronavirus breitet sich weiter aus, ein wirksames Gegenmittel wurde bislang noch nicht gefunden.
Das Coronavirus breitet sich weiter aus, ein wirksames Gegenmittel wurde bislang noch nicht gefunden.  © 123rf.com/Kateryna Kon

Titelfoto: 123rf.com/Kateryna Kon, Li Yibo/XinHua/dpa


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0