Immer mehr Pendler kommen nach Sachsen

Frank Vollgold (34), Sprecher der Regionaldirektion Sachsen
Frank Vollgold (34), Sprecher der Regionaldirektion Sachsen

Von Stefan Ulmen

Chemnitz - Sachsen wird als Arbeitsland immer attraktiver! Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Menschen, die für ihren Job in den Freistaat kamen (Einpendler) auf 93.000 - ein Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zu 2013 und der höchste Wert seit 2000.

Da auch die Auspendler - also die Menschen, die Sachsen für ihre Arbeit verlassen - seit mehreren Jahren nahezu konstant ist (rund 131.800), haben wir laut Bundesagentur für Arbeit mit etwa - 38.800 aktuell den geringsten Pendlersaldo seit 2000.

Frank Vollgold (34), Sprecher der Regionaldirektion Sachsen, zu den Gründen: „Es gibt hier einfach viele gute Jobs, wir haben das höchste Beschäftigungsniveau seit 13 Jahren. Auch die Rahmenbedingungen wie Verdienst und Weiterbildung sind entscheidend.“

Und warum fahren dann noch so viele Sachsen zum Arbeiten weg? Vollgold: „Job und Mensch müssen auch zusammen passen. Wenn nicht hier, dann eben in der Ferne ...“

Die meisten Auspendler fahren nach Bayern (20,7 %), Sachsen-Anhalt (16,7 %) und Thüringen (12,3 %). Bei den Regionen führt Berlin (8 400) vor dem Saalekreis (6100) und Halle/S. (5200).

Mehr als ein Drittel der Einpendler kam aus Sachsen-Anhalt (35,3 %), gefolgt von Thüringen (21,3 %), Brandenburg (18 %) und Bayern (5,6 %).

Fotos: privat, DPA


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