Mann nutzt Mutter als Sexspielzeug, doch mit den Folgen hat er wohl nicht gerechnet

Hong Kong - Sex-Toys sollten vor der Benutzung reichlich überlegt sein. Ein Mann tat dies aber offenbar nicht - was auch daran liegen könnte, dass er kein herkömmliches Sexspielzeug benutzte.

Der Mann steckte sich eine Metallmutter auf seinen Penis.
Der Mann steckte sich eine Metallmutter auf seinen Penis.  © Urology Case Reports

Der 34-Jährige, dessen Name unbekannt ist, benutzte eine Metall-Mutter als Penisring. Blöd nur, dass die Mutter sich nach dem Sex einfach nicht mehr entfernen ließ. Von dem Vorfall im April 2018 berichtet "Urology Case Reports".

Erst nach zwei Tagen ging der Mann zum Arzt. Er muss starke Schmerzen gehabt haben. Sowohl seine Vorhaut als auch seine Eichel waren stark angeschwollen.

Wasser lassen ging ebenfalls nicht ohne Probleme. Doch das war noch nicht alles. Auch seine Haut am Penis war bereits abgeschürft - scheinbar von den Dutzenden Versuchen, die Mutter zu entfernen. Zudem hatte der Mann leichtes Fieber.

Zunächst versuchten die Ärzte, das Metall-Stück mit einem speziellen Gleitgel zu entfernen. Doch der Patient hatte dabei zu große Schmerzen, sodass der Versuch abgebrochen werden musste.

Schließlich wurde der Mann unter Vollnarkose gesetzt. Dann wurden dem 34-Jährigen 20 Stiche in die geschwollene Vorhaut gegeben. Mit einer Nadel sollte so Blut aus dem Penis gesaugt werden. Doch das Glied war noch immer zu sehr angeschwollen, weshalb auch dieser Versuch scheiterte.

Eine Mutter sollte als Penisring dienen - eine schlechte Idee.
Eine Mutter sollte als Penisring dienen - eine schlechte Idee.  © 123RF/mrgao

Am Schluss musste dann tatsächlich eine Säge ran. Mit einer feinen aber scharfen Diamantscheibe wurde die Mutter letztendlich vom Penis gelöst. Zur Sicherheit wurde Verbandsmull zwischen dem besten Stück und dem Metall-Stück gepackt.

Dennoch: Bei der heiklen Angelegenheit wurde die Haut des Mannes zum Teil verletzt. Die Mutter allerdings konnte in dem 94-minütigen Eingriff entfernt werden.

Fünf Tage musste der Patient noch im Krankenhaus bleiben, ehe er wieder nach Hause gehen konnte. Auch um zwei Wochen Antibiotika kam der 34-Jährige nicht drumherum.

Einen Monat nach seinem Eingriff konnte das Sexspielzeug-Opfer wieder normal auf Toilette gehen. Auch seine Erektion funktionierte wieder einwandfrei. Auf Sex verzichtete er aber vorerst.

Zwar funktioniere sein Penis wieder, äußerlich sind ihm die Torturen aber noch anzusehen. Der "Urology Case Reports" veröffentlichte Bilder des Eingriffs, die wirklich nur angeschaut werden sollte, wenn man schmerzfrei ist.

Titelfoto: Urology Case Reports


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