Bär bricht Frau die Knochen: Mini-Hund rettet seiner Besitzerin das Leben

Lycoming County - In Lycoming County im US-Bundesstaat Pennsylvania hat ein aggressiver Schwarzbär eine Frau angegriffen und ihr die Knochen gebrochen. Retter in der Not war ihr kleiner Hund. Der Chihuahua-Mix schlug das große Tier in die Flucht.

Der kleine Held: Chihuahua-Mix Bear.
Der kleine Held: Chihuahua-Mix Bear.  © Screenshot GoFoundMe

Melinda Lebarron hat großes Glück im Unglück! Als die Amerikanerin im Dezember mit ihrem kleinen Hund einen Spaziergang machte, wurde sie aus dem Nichts von einem Bären angegriffen. Der packte die Frau am Bein und schleifte sie fast 80 Meter mit sich, berichtet "Daily Mail".

Der kleine Hund, der ironischerweise auch noch "Bear" (Bär) heißt, musste den entsetzlichen Angriff mit ansehen - und wollte sein Frauchen unbedingt beschützen. Mutig stürzte sich der kleine Kerl auf den riesigen Bären und verscheuchte ihn ihn kurz darauf! Seiner Besitzerin rettetet er so das Leben.

Sie schaffte es gerade noch in ihr Haus, konnte einen Nachbarn um Hilfe bitten, der wählte den Notruf. Ein Rettungswagen brachte Lebarron mit etlichen Knochenbrüchen und tiefen Wunden ins Krankenhaus.

Und ihre Not ist sogar noch größer! Denn wegen der schweren Verletzungen sind mehrere sehr teure Operationen nötig. Wie sie die bezahlt, ist völlig unklar.

Ihre Familie hat deshalb auf der Spenden-Seite "GoFoundMe" eine Sammelaktion gestartet. Insgesamt werden 6000 Dollar (rund 5300 Euro) gebraucht. Über 4600 Dollar wurden schon gespendet.

Melinda Lebarron (2.v.li.) und ihre Familie.
Melinda Lebarron (2.v.li.) und ihre Familie.  © Screenshot GoFoundMe

Auch Bear muss operiert werden! Er wurde in eine Tierkinik gebracht. Denn sein Brustbein ist gebrochen, die Lunge verletzt und er hat viel Blut verloren.

"Wir möchten uns bei allen bedanken, die für Melinda und Bear gespendet und gebetet haben! Beide sind stabil, haben aber noch einen langen Weg der Erholung vor sich! Wir können nicht glauben, wie viel Liebe und Unterstützung wir bekommen und sind dafür sehr dankbar", schreibt die Familie auf GoFoundMe.

Der Bär wird jetzt gesucht, vielleicht werden sogar Bärenfallen von den örtlichen Wildhütern aufgestellt, um ihn einzuschläfern.

Schwarzbären seien in der Gegend keine Seltenheit. Allerdings greifen sie nur an, wenn sie sich selbst bedroht fühlen. Menschen stehen auch eher nicht auf ihrem Speiseplan, sie bevorzugen zartes Rehfleisch.

Wie der kleine Hund das große Tier letztendlich vertreiben konnte, ist noch völlig unklar.

Titelfoto: Screenshot GoFoundMe (Montage)

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