Perfekt! Dynamo leiht Kutschke bis 2017 aus

Stefan Kutschke (hier noch für den SC Paderborn) ist künftig für Dynamo am Ball.
Stefan Kutschke (hier noch für den SC Paderborn) ist künftig für Dynamo am Ball.

Von Sebastian Wutzler

undThomas Schmidt

Dresden - Plötzlich ging es ganz schnell. Dynamo verstärkt sich mit Stürmer Stefan Kutschke von Zweitligist 1. FC Nürnberg. Der 27-Jährige ist sich mit der SGD über einen Wechsel einig.

In der „U 19“ kickte der gebürtige Dresdner schon einmal bei den Schwarz-Gelben - es ist also eine Rückkehr in die Heimat.

„Stefan ist bei einigen Zweit- und ambitionierten Drittligisten im Gespräch“, verriet Kutschkes Berater und Ex-Dynamo-Geschäftsführer Karl Herzog gegenüber MOPO24 am Vormittag.

Kutschkes Vertrag in Nürnberg läuft noch bis 2018. Heißt: Er muss in Dresden finanzielle Abstriche hinnehmen. Weil Dynamo mit Sicherheit keine Ablöse zahlen will, müssen die Franken dem Stürmer eine Abfindung zahlen, um dessen Einbußen abzufedern.

Mathias Fetsch verlässt Dynamo Dresden Richtung Holstein Kiel.
Mathias Fetsch verlässt Dynamo Dresden Richtung Holstein Kiel.

Geplant ist eine eineinhalbjährige Ausleihe mit einer Kaufoption. Sollten die finanziellen Dinge geregelt sein und der Medizin-Check am Freitag in Dresden positiv verlaufen, wird Kutschke ins Spanien-Camp der Dynamos nachfliegen.

Beim „Club“ kam der 1,94-Meter-Hüne, der von Bundesliga-Absteiger Paderborn kam, in der Hinrunde nur zu fünf Zweitliga-Einsätzen. Auch, um mehr Spielpraxis zu sammeln, haben die Franken dem Profi eine Luft-Veränderung nahe gelegt.

Genau wie Jakub Sylvestre. Der slowakische Ex-Auer spielt in Sachen Gehalt allerdings in einer noch höheren Liga, würde das Gefüge im Profi-Kader der Schwarz-Gelben zudem in eine mächtige Schieflage bringen.

Und: Der 26-Jährige will gar nicht weg, sondern sich lieber in der zweiten Mannschaft für ein Profi-Comeback in Nürnberg anbieten.

Weg hingegen ist Mathias Fetsch bei Dynamo. Er wechselt mit sofortiger Wirkung zum Ligakonkurrenten Holstein Kiel. Das bestätigte die SGD am Donnerstagabend

Fotos: Lutz Hentschel, dpa


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