Die Perseiden sind da, doch der Höhepunkt kommt erst noch

Deutschland - Wünsch Dir was! An diesem Wochenende sind die Perseiden über Deutschland zu sehen. Erste Ausläufer des Sternschnuppenregens haben den Himmel bereits in der vergangenen Nacht erhellt.

Eine Sternschnuppe leuchtet neben der Milchstraße am Himmel über dem Walchensee.
Eine Sternschnuppe leuchtet neben der Milchstraße am Himmel über dem Walchensee.  © Matthias Balk/dpa

Das Maximum wird aber erst in der Nacht zum Montag erreicht. Dann verspricht der Abendhimmel allerdings nicht überall freie Sicht auf die Perseiden.

Im Westen und Nordwesten wird es wolkig und meist trocken. Ansonsten ist die Bewölkung gering. Vor allem Beobachter im Süden können sich bei weitgehend klarer Sicht an dem Anblick erfreuen.

Fachleute rechnen mit bis zu 100 Meteoren (Sternschnuppen) pro Stunde. Ein theoretischer Wert, sagt der Vorsitzende der Sternfreunde, Sven Melchert.

"Ein einzelner Beobachter sieht vielleicht 20 bis 30 pro Stunde, denn er kann nur einen Teil des Himmels überblicken." An diesem Wochenende seien mehr Perseiden zu sehen als in anderen Jahren, und das aus einem bestimmten Grund.

Ein dunkler - vom Mond nicht aufgehellter - Himmel lasse auch schwächere Sternschnuppen sichtbar werden. Zudem seien einige besonders helle Leuchtspuren dabei, die einige Sekunden lang verfolgt werden könnten.

Ihren Namen haben die Perseiden, weil sie scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen. Das liegt unterhalb des vielen bekannten großen W, der Kassiopeia, wie Astrophysiker Dominik Elsässer von den Sternfreunden sagt.

Melchert empfiehlt: "In einer klaren Nacht einfach auf eine Wiese mit freiem Himmelsblick legen und nach oben schauen. Die Sternschnuppen werden kommen. Garantiert."

Jedes Jahr im August sind im Sternschnuppenstrom der Perseiden zahlreiche Sternschnuppen zu sehen.
Jedes Jahr im August sind im Sternschnuppenstrom der Perseiden zahlreiche Sternschnuppen zu sehen.  © Matthias Balk/dpa

Titelfoto: Matthias Balk/dpa