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Dynamos-Vollblut-Stürmer Kotte: Vor 39 Jahren brach für ihn eine Welt zusammen

Er ist immer noch Bayern-Fan

Peter Kotte hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Großartiger Stürmer von Dynamo Dresden, Stasi-Opfer, Hobby-Gärtner und Bayern-Fan.

Dresden - Während der Saison 1973/74 wechselte Peter Kotte von Stahl Riesa nach Dresden. "Dynamo spielte im Europapokal der Landesmeister gegen Bayern München", erinnert sich der 64-Jährige.

Szene aus dem legendären Pokal-Endspiel 1975 gegen Zwickau, das Dynamo im Elfmeterschießen verlor: Sachsenring-Keeper Jürgen Croy fischt den Ball vor Peter Kotte (r.) weg.
Szene aus dem legendären Pokal-Endspiel 1975 gegen Zwickau, das Dynamo im Elfmeterschießen verlor: Sachsenring-Keeper Jürgen Croy fischt den Ball vor Peter Kotte (r.) weg.

"Nach der 3:4-Niederlage im Olympiastadion folgte am 7. November 1973 ein 3:3 und das Aus für die Dynamos."

Dass Kotte das exakte Datum parat hat, überrascht nicht: "Einen Tag später unterschrieb ich in Dresden meinen Vertrag." Schon zwei Tage danach spielte er mit der "Zweiten" im FDGB-Pokal gegen Hansa Rostock.

"Wir waren krasser Außenseiter, gewannen aber mit 4:0. Klaus Sammer erzielte drei Kopfballtore, im Rückspiel reichte uns ein 2:5 zum Weiterkommen."

Zwei Wochen nach seiner Vertragsunterzeichnung feierte der bullige Vollblut-Stürmer beim 1:0-Heimsieg gegen Lok Leipzig seinen Einstieg bei der "Ersten", wenige Tage später erzielte er beim 3:0 in Magdeburg sein erstes Oberligator für Dynamo.

Am Saisonende standen nach 16 Partien elf Treffer zu Buche, allein drei erzielte der Schwarzschopf beim 4:0 gegen seinen Ex-Verein in Riesa.

Kotte, in Lötzschen bei Großenhain geboren, begann in Lampertswalde mit dem Fußballspielen, ging in Schönfeld zur Schule und war mit 17 DDR-Juniorenauswahlspieler.

"In Kuba stand ein großes Turnier an. Ich sollte nominiert werden, vorher aber nach Dresden wechseln. Das wollte ich nicht, denn ich fühlte mich wohl in Riesa. Beim Turnier war ich dann nicht dabei."

Grundlose Verhaftung

Der frivole Gartenzwerg darf natürlich auch auf der Kotte-Parzelle nicht fehlen...
Der frivole Gartenzwerg darf natürlich auch auf der Kotte-Parzelle nicht fehlen...

Fünf Jahre später absolvierte er sein erstes Länderspiel bei den Männern. "Wir trafen in Cottbus auf Algerien, gewannen 5:0 und ich schoss zwei Tore."

Insgesamt bestritt er 21 Länderspiele, nachdem er zuvor mit der Nachwuchsauswahl zweimal Vizeeuropameister geworden war.

Hinzu kamen 36 Europapokalspiele für Dynamo sowie drei Meistertitel und ein Pokalsieg.

Mit 26 war er auf dem Höhepunkt seiner sportlichen Schaffenskraft - dann folgte das Aus. Vor einer Argentinien-Reise der DDR-Nationalmannschaft wurde er im Januar 1981 zusammen mit Gerd Weber und Matthias Müller, mit dem er bis heute eng befreundet ist, in Berlin verhaftet.

"Wenige Wochen zuvor hatte ich ein Angebot des 1. FC Köln erhalten, das Thema aber schnell verworfen. Schließlich stand mein Hochzeitstermin im Dresdner Standesamt auf der Goetheallee für Sommer 1981 schon fest", erzählt er.

"Da Matthias und ich gar nicht flüchten wollten, war mir klar, dass die Verhaftung mit Webers Fluchtplänen zusammenhing. Ich dachte, es wird sich schon alles aufklären und wir bald wieder für Dynamo spielen. Ein böser Irrtum."

Tagelanges Verhör

Peter Kotte genießt die Sonne in seinem Garten in Kaitz.
Peter Kotte genießt die Sonne in seinem Garten in Kaitz.

Statt nach Südamerika ging es zurück nach Dresden. In der berüchtigten "Villa" am Großen Garten wurden Müller und Kotte tagelang verhört.

"Ich hatte die Stasi-Leute gleich gegen mich aufgebracht, weil ich zum ersten Verhör in einem Auswahltrikot der Franzosen erschien. Das wurde natürlich als Provokation aufgefasst."

In Einzelzimmern standen die drei Dynamo-Fußballer unter ständiger Kontrolle. "Auch wenn wir auf die Toilette mussten, stand die Tür immer offen."

Erst nach einer Woche kam Kotte auf freien Fuß. "Danach mussten wir beim damaligen Dynamo-Vorsitzenden Horst Rohne erscheinen und wurden in Unehren entlassen."

Selbst nach knapp 39 Jahren merkt man Kotte an, wie ihm die Geschehnisse von damals emotional noch nahe gehen.

"Wir waren Volkspolizei-Angestellte und wurden wie Fahnenflüchtige behandelt, obwohl uns die Stasi eine geplante Republikflucht nicht nachweisen konnte. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass mir so etwas passieren kann."

Sechs bis acht Jahre hätte Kotte noch auf höchstem Niveau spielen können, "aber plötzlich war alles vorbei. Für mich brach eine Welt zusammen."

Offener Sprunggelenksbruch bedeutet vorzeitiges Karriereende

Bäume oder Sträucher stutzen - es gibt immer was zu tun.
Bäume oder Sträucher stutzen - es gibt immer was zu tun.

Später habe er es "bitter bereut", nicht in den Westen gegangen zu sein. "Meine Frau und meinen Sohn hätte ich schon irgendwie nachgeholt."

Spielen durfte Kotte in der DDR nur noch in der dritthöchsten Spielklasse, erhielt in Dresden sogar Stadionverbot.

Mit Fortschritt Neustadt schaffte er den Aufstieg in die DDR-Liga, aber sein Gnadengesuch, dort auch spielen zu können, wurde abgelehnt.

"Matthias Müller hatte insgesamt vier Gnadengesuche für uns geschrieben, die alle in den Papierkorb wanderten. Die ganze Geschichte gipfelte darin, dass auf dem Mannschaftsfoto, das uns als Aufsteiger zeigte, mein Kopf wegretuschiert wurde."

Aber es kam noch schlimmer. Im Herbst 1984 zog sich Kotte einen offenen Sprunggelenksbruch zu.

"Ich musste mehrmals operiert werden, dann bildeten sich Keime in der Wunde, so dass ich nur haarscharf an einer Amputation des Beines vorbeischrammte." Insgesamt war er 18 Monate krankgeschrieben, seine sportliche Laufbahn damit endgültig beendet.

Seinen Lebensmut hat er nie verloren, auch wenn der Kampf um eine Rehabilitierung sehr lang war. "Matthias hat sehr viel unternommen, stellte auch Strafanzeige."

Kotte heute oft im Rudolf-Harbig-Stadion zu Gast

Einer gegen alle: Wenn Peter Kotte einmal in Schwung war, konnte ihn nichts aufhalten.
Einer gegen alle: Wenn Peter Kotte einmal in Schwung war, konnte ihn nichts aufhalten.

Im August 2000 wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt, weil es nicht möglich war, den Urheber der Maßnahme zu benennen.

Müller und Kotte bekamen bestätigt, dass die Inhaftierung 1981 ohne Rechtsgrund erfolgte. Letztlich sei es nicht auszuschließen, dass die Anweisung, die drei Dresdner Fußballer unter Arrest zu stellen, "direkt von Erich Mielke kam", hieß es in einem Schreiben der Staatsanwaltschaft.

Inzwischen ist Kotte Frührentner, "und immer noch Bayern-München-Fan", wie er schmunzelnd erwähnt.

"Aber natürlich bin ich auch regelmäßig im Harbig-Stadion." Das Knie bereitet derzeit ein paar Probleme, "aber sonst geht es mir gut".

Mit seiner Frau ist er seit fast 28 Jahren glücklich verheiratet, sein Sohn (39) arbeitet in Hannover.

"Im Winter ist es nicht ganz so einfach, zu Hause zu sitzen, obwohl ich immer mit dem Hund raus muss. Ab dem Frühjahr geht es dann in den Garten."

Und im Juni steht die 65-Jahr-Feier in Lampertswalde an - dort, wo er einst das Fußball-ABC erlernte. "Ich bin eingeladen, darauf freue ich mich sehr."

Fotos: Frank Kruczynski, Lutz Hentschel

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