Petry über Uni Dresden: Hart, aber gelogen!

AfD-Chefin Frauke Petry (40) widerruft ihre Aussage.
AfD-Chefin Frauke Petry (40) widerruft ihre Aussage.

Dresden/Köln - Frauke Petry (40) ist als pointierte Rednerin bekannt. Aber nun muss sie ihre falsche Aussage über "Disziplinarmaßnahmen" an der der Uni Dresden widerrufen!

In der ARD-Sendung „Hart aber Fair“ (30. November 2015) behauptete die AfD-Vorsitzende Petry, an der TUD gebe es "Schriftstücke, in denen den Mitarbeitern Disziplinarmaßnahmen angedroht werden", falls sie sich an politischen Demonstrationen beteiligen.

Nun wird klar: Laut Universitätsleitung hat es solche Dokumente niemals gegeben! In Reaktion auf Petrys Aussagen gibt es nun ein Nachspiel.

Die TU Dresden ist laut eigener Mitteilung mit anwaltlicher Unterstützung an Petry herangetreten und hat sie zunächst um Mitteilung gebeten, auf welche Schriftstücke sie sich bezieht. Daraufhin erklärte die AfD am 15. Dezember 2015, dass ihr keine Schriftstücke der TU Dresden vorliegen, welche die Androhung von Disziplinarmaßnahmen gegenüber Mitarbeitern beinhalten.

Wie die TU Dresden am Donnerstag bekanntgab, hat Frauke Petry gegenüber der TUD einen Widerruf abgegeben, in dem sie ihre Behauptung als unwahr widerruft.

Auch eine Unterlassungsverpflichtungserklärung liegt bei, in der sie sich verpflichtet, die besagten falschen Behauptungen nicht zu wiederholen. Die Sendung vom 30.11.2015 gibt's hier.

Fotos: ARD, imago


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