Pfadfinder sehen Beine aus Decke hängen und vermuten schreckliches Verbrechen

Lehesten - Es hört sich an wie in einem schlechten Horror-Film, aber was Pfadfinder im Kreis Saalfeld-Rudolstadt glaubten gesehen zu haben, sorgt für Gänsehaut.

Die Pfadfinder waren in Thüringen unterwegs gewesen, als sie die Beobachtung machten. (Symbolbild)
Die Pfadfinder waren in Thüringen unterwegs gewesen, als sie die Beobachtung machten. (Symbolbild)  © DPA

Die Berliner Pfadfinder waren auf einem Ausflug in Thüringen unterwegs, als sie vor zwei Wochen auf einem Grundstück in Lehesten etwas Merkwürdiges beobachteten.

Hier sahen sie im Halbdunkeln wie mehrere Menschen mit Mützen und Stirnlampen eine Decke aus einem Transporter hoben - und daraus haben Beine gehangen! Danach sollen die Männer ihre Fracht im Boden vergraben haben, so die Polizei.

Die Pfadfinder bekamen Angst und rannten weg, denn sie glaubten gerade ein schreckliches Verbrechen beobachtet zu haben. Zurück in Berlin gingen sie zur Polizei. Die Beamten verständigten ihre Kollegen in Thüringen und die machten sich sofort auf die Suche nach den Männern.

Am Ende konnte die Sache dann auch schnell aufgeklärt werden. Bei den vermeintlichen Verbrechern handelte es sich um Jäger, die einen Hirsch in der Decke transportiert hatte. Die Beine waren also nicht menschlich, sondern von dem toten Tier.

Auf dem Grundstück hatten sie ihre Jagdbeute dann zerlegt und dabei hatten die Pfadfinder die Gruppe beobachtet. Ein Schock, der sich am Ende zum Glück als Missverständnis herausstellte.

Die Beine gehörten keinem Menschen, sondern einem Hirsch. (Symbolbild)
Die Beine gehörten keinem Menschen, sondern einem Hirsch. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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