Nach Feuer in Mehrfamilienhaus: War es Brandstiftung und versuchter Mord?

Pforzheim - Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Pforzheim hat die Staatsanwaltschaft den Verdacht, dass eine Bewohnerin das Feuer gelegt haben könnte.

Während des Feuerwehreinsatzes wurde das Mehrfamilienhaus, sowie ein angrenzendes Gebäude evakuiert. Eine 69-jährige Bewohnerin erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.
Während des Feuerwehreinsatzes wurde das Mehrfamilienhaus, sowie ein angrenzendes Gebäude evakuiert. Eine 69-jährige Bewohnerin erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.  © Aaron Klewer/Einsatz-Report24

Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Dienstag gemeinsam mitteilten, wurde gegen die 31-jährige Deutsche inzwischen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der schweren Brandstiftung sowie des versuchten Mordes erlassen.

Die Frau sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft und machte bei ihrer Vernehmung keine Angaben zum Tatvorwurf.

Der Brand ereignete sich am vergangenen Sonntagabend in einem Mehrfamilienhaus in der Östlichen Karl-Friedrichstraße.

Die 31-Jährige wird verdächtigt, das Feuer in ihrer Wohnung gelegt, das Gebäude danach verlassen und somit den Tod der übrigen Bewohner des Gebäudes in Kauf genommen zu haben.

Das Motiv ist Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.

In einer Wohnung des Mehrfamilienhauses brach das Feuer aus.
In einer Wohnung des Mehrfamilienhauses brach das Feuer aus.  © Aaron Klewer/Einsatz-Report24

Titelfoto: Aaron Klewer/Einsatz-Report24

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