Messer-Attacke an Bushaltestelle: Brüder festgenommen

Pforzheim - Nach einer Messerattacke auf einen 25-Jährigen haben bei zwei Brüdern (19, 27) die Handschellen geklickt.

Am frühen Freitagmorgen wurden die jungen Männer festgenommen. (Symbolbild)
Am frühen Freitagmorgen wurden die jungen Männer festgenommen. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilen, wurden die beiden Deutschen am frühen Freitagmorgen in Pforzheim festgenommen.

Diese sind dringend verdächtig, am Donnerstag (4. Juni) im Pforzheimer
Stadtteil Haidach gemeinsam einen versuchten Totschlag verübt zu haben.

An jenem Abend hatten Polizisten nach einem Notruf den 25-Jährigen mit Stich- und
Schnittverletzungen im Bereich Haidachstraße aufgefunden. 

Weitere Beteiligte
waren nicht anzutreffen, sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben zunächst
ergebnislos, heißt es von Ermittlerseite.

Nach den bisherigen Ermittlungen sollen die Festgenommenen an der Bushaltestelle "Leipziger Straße" mit dem 25-Jährigen in Streit geraten sein. "Nach einer verbalen Auseinandersetzung soll der 19-Jährige mit einem Messer mehrfach auf das Opfer eingestochen haben. Sein 27-jähriger Bruder soll mit einer scharfen Waffe auf den Geschädigten geschossen, diesen aber verfehlt haben", heißt es weiter.

Zeuge schützte das schwerverletzte Opfer

Erst nachdem sich ein Zeuge einmischte und dem Opfer Schutz bot, soll das Duo von dem 25-Jährigen abgelassen und die Flucht ergriffen haben.

Die Brüder wurden am frühen Freitagmorgen mit Unterstützung des SEK in Pforzheim festgenommen. Die Brüder schweigen zu den Vorwürfen und sitzen zwischenzeitlich in getrennten Haftanstalten. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa


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