Schmuckhändler getötet und teils verbrannt: Anklage gegen 36-Jährigen

Pforzheim/Karlsruhe - Nach der grausamen Tötung eines Schmuckhändlers (†57) aus Pforzheim ist nun Anklage gegen den Tatverdächtigen (36) erhoben worden.

Die Leiche des Mannes war Ende Juni entdeckt worden. (Symbolbild)
Die Leiche des Mannes war Ende Juni entdeckt worden. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilen, wurde am Karlsruher Landgericht Anklage unter anderem wegen Mordes und Raubes mit Todesfolge erhoben.

Der 36-Jährige soll dem Schmuckhändler am 21. Juni dieses Jahres bei einem Treffen eine Substanz ins Essen gemischt und ihn so betäubt haben. Anschließend soll er sein Opfer laut Anklage mittels stumpfer Gewalt gegen den Hals getötet haben.

Danach stahl er "tatplangemäß" Schmuck im Wert von rund 65.000 Euro, "ehe er den Leichnam in den deutsch-französischen Grenzbereich verbracht, dort abgelegt und in Brand gesetzt haben soll".

Das ist aber noch nicht alles: "Weiterhin wird dem Tatverdächtigen vorgeworfen, kinderpornographische Videos und Bilddateien besessen zu haben." Über die Eröffnung des Hauptverfahrens wurde noch nicht entschieden.

Der Tatverdächtige hat bislang lediglich das Geschäftstreffen am Tattag bestätigt. Ansonsten hat er keine Angaben zu den Tatvorwürfen gemacht. Er befindet sich nach wie vor in Untersuchungshaft.

Der Tatverdächtige sitzt in U-Haft. (Symbolbild)
Der Tatverdächtige sitzt in U-Haft. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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