Kein Zufall! Deshalb erinnert dieses Phantombild an Nicolas Cage

Achim/Hannover - Dieses Phantombild kam vielen Menschen bekannt vor. Den gesuchten Täter kennen aber vermutlich nur die wenigsten unter ihnen.

Das Phantombild der Polizei erinnert an den berühmten Schauspieler Nicolas Cage.
Das Phantombild der Polizei erinnert an den berühmten Schauspieler Nicolas Cage.  © DPA/Polizei

Denn das Bild erinnert vor allem an einen jüngeren Doppelgänger des Hollywood-Schauspielers Nicolas Cage (54).

Damit sucht die Polizei im niedersächsischen Achim nach einem Kriminellen, der Falschgeld in Umlauf gebracht haben soll (TAG24 berichtete).

Bereits seit Ende August habe es diese Beobachtung gegeben: Der Unbekannte soll versucht haben, an einem Imbisswagen auf dem Parkplatz eines Rewe-Supermarktes an der Hauptstraße mit einem solchen Schein zu zahlen.

Der Verkäufer bemerkte jedoch, dass der Schein nicht echt war und rief daraufhin die Polizei. Als die Beamten eintrafen, war dieser jedoch schon geflüchtet.

Da die Ermittlungen des Polizeikommissariats Achim bislang nicht zur Ergreifung des Täters führten, wurde von ihm ein Phantombild veröffentlicht.

Im Internet sorgte das Motiv für viel Wirbel (TAG24 berichtete). Hatte sich die Polizei einfach an einem Foto des Schauspieler orientiert?

Jetzt steht fest: Genau so ist es! Der Zeichner habe sich tatsächlich von Nicolas Cage inspirieren lassen: "Das Phantombild wurde nach Aussage einer Zeugin gefertigt, die den mutmaßlichen Täter mit den Worten beschrieb: 'Der sah aus wie Nicolas Cage, nur jünger'", teilte das Landeskriminalamt in Hannover am Montag mit.

Das Phantombild sei auch erst dann für die Öffentlichkeitsfahndung eingesetzt worden, nachdem es von Seiten der Justiz freigegeben wurde.

Kein Einzelfall. Bereits im März 2017 fahndete die Polizei Stade - ebenfalls Niedersachsen - nach einem Mann, der wie ein Doppelgänger von Bushido aussah. Der Berliner Rapper fand das gar nicht witzig und zeigte die Polizei an (TAG24 berichtete).

Doch das hatte keine strafrechtlichen Folgen. Paragraf 24 des Kunsturheberrechtsgesetzes regelt das nämlich folgendermaßen:

"Für Zwecke der Rechtspflege und der öffentlichen Sicherheit dürfen von den Behörden Bildnisse ohne Einwilligung des Berechtigten sowie des Abgebildeten oder seiner Angehörigen vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zur Schau gestellt werden."

Bleibt zu hoffen, dass der große Wirbel um das besondere Phantombild nun auch zu der Ergreifung des mutmaßlichen Täters führt. Wer Hinweise geben kann, bitte an: 04202 9960.

Titelfoto: DPA/Polizei


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