Freundinnen sind nach Beauty-OP völlig entstellt

Cabadbaran City - Zwei Freundinnen von den Philippinen hegten lange einen Wunsch: Sie wollten schön sein. Für diesen Traum legten sich die beiden vor etwa zehn Jahren unters Messer - mit verheerenden Folgen!

Alvinia Bermoy Bernadez (28) ist nach einer Gesichtsoperation entstellt.
Alvinia Bermoy Bernadez (28) ist nach einer Gesichtsoperation entstellt.

Alvinia Bermoy Bernadez (28) und Maui Cababao (30) sind seit den Eingriffen im Jahr 2008 in ihren Gesichtern krass entstellt.

Damals versprach die Ärztin ihnen, dass sie "wunderschön" werden und dass sie ein perfekt geformtes Gesicht erhalten. Die unseriöse Medizinerin spritzte den beiden jungen Frauen Vaseline in die Wangen und ins Kinn.

Anfangs schien der Eingriff geglückt, doch nach etwa drei Monaten litten die Freundinnen unter ständigem Juckreiz, Schwellungen und Schmerzen.

Sie legten sich erneut mehrmals unters Messer, doch kein Arzt konnte ihnen helfen: Die Gesichter der beiden blieben merkwürdig verformt.

Die Schwellungen haben sich durch die vielen Operationen zwar verringert, aber die negativen Nebenwirkungen der Vaseline-Injektionen sind noch immer bemerkbar. Neben dem überdimensionalen Kinn sind auch ihre Wangen merkwürdig aufgebläht. Die beiden scheinen aus einem Comic zu stammen!

Die Filipinas leiden seitdem unter Spott und Anfeindungen. Man nennt sie fies "Bulldogen" und "Gargoyles".

Alvinia erklärt verzweifelt, dass sie den Eingriff am liebsten ungeschehen machen würde, um endlich ein normales Leben führen zu können. Die Reaktionen aus ihrem Umfeld trieben die junge Frau fast in den Selbstmord.

Sie gibt zu, dass sie und ihre Freundin sehr naiv waren: "Sie hat uns auch ermutigt, uns zu spritzen. Weil wir aus der ländlichen Provinz kommen, waren wir unerfahren, wir wussten es nicht besser." Sie hatten keine Ahnung, welche Substanz in ihre Haut gespritzt wird.

Auch Maui bereut die Operation und auch noch zehn Jahre später oft depressiv. Es schränkt die 30-Jährige heftig in ihrem Alltag ein: "Ich gehe selten aus dem Haus", erklärt sie gegenüber der Metro. Die junge Frau hat Angst. "Nachdem sich mein Aussehen geändert hat, waren viele Menschen schockiert. Die Leute neckten mich, gaben mir fiese Namen und diskriminierten mich." Aber eins ist ihr klar: "Ich sage mir, dass es sowieso meine Schuld ist."

Sie wünscht sich, dass die Menschen aufhören, die beiden zu beleidigen und Verständnis für ihre Situation zeigen.