Nach Abschaltung: Das wird aus den Kühltürmen des AKW Philippsburg

Philippsburg - Sie waren lange Zeit eine Art Wahrzeichen von Philippsburg: die beiden großen Kühltürme von Block 1 und 2 des Kernkraftwerks in der Nähe von Karlsruhe.

Die Kühltürme des Kernkraftwerks.
Die Kühltürme des Kernkraftwerks.  © Christoph Schmidt/dpa

Nach der Abschaltung von Block 2 am Dienstag - Block 1 steht schon seit Jahren still - versiegte auch der weiße Wasserdampf über dem zweiten Turm endgültig.

Wenn es nach der Kraftwerksbetreiberin EnBW geht, werden die mehr als 150 Meter hohen Türme im Laufe des Jahres gesprengt. Dabei fallen pro Turm jeweils 32.500 Tonnen Stahlbeton an Bauschutt an.

Laut EnBW hatten die massigen Türme "keinerlei Kontakt mit nuklearen Systemen". Die Abbruchmasse werde dennoch auf Radioaktivität überprüft, bevor der Schutt wiederverwertet oder sogar an Ort und Stelle für die Aufschüttung des Geländes benutzt wird.

Denn dort entsteht ein Gleichstrom-Umspannwerk, das für eine große Nord-Süd-Stromtrasse benötigt wird.

Das Maschinenhaus des Blocks 2 im Kernkraftwerk Philippsburg.
Das Maschinenhaus des Blocks 2 im Kernkraftwerk Philippsburg.  © Uli Deck/dpa

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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