Zu Tode gequält: Abgemagerter Baby-Elefant bricht sich bei Vorführung zwei Beine und stirbt

Phuket (Thailand) - Ein Baby-Elefant, der im "Zoo Phuket" in Thailand gefährliche Kunststücke vorführen musste, ist tot. Er starb kurz nachdem er sich bei einer Vorführung beide Hinterbeine gebrochen hatte, berichtet aktuell der "Mirror".

Dumbo überlebte nicht.
Dumbo überlebte nicht.  © Facebook/Screenshot/Moving Animals

Es ist kaum zu glauben: Bereits am 14. April verletzte sich der zwei Jahre alte Elefant schwer, als seine Hinterbeine bei einem verpatzten "Stunt" brachen, weil das Tier im Schlamm stecken geblieben war.

Doch drei Tage lang reagierte niemand im Zoo auf die schweren Verletzungen des Elefanten. Erst drei Tage später bemühte sich jemand Dumbo in eine Tierklinik zu bringen.

Zu spät, wie sich herausstellte. Der kleine Elefant hatte bereits eine Infektion und war nicht mehr in der Lage Nährstoffe richtig aufzunehmen, wodurch er immer schwächer wurde und schließlich starb.

Die Organisation "Moving Animals" rief aus diesem Grund zum Boykott des Zoos auf. "Kein Tier verdient es, Dumbos tragische Geschichte zu wiederholen", sagte Amy Jones, Mitbegründerin der Kampagnengruppe laut "Mirror".

Bleibt zu hoffen, dass sich ein solch tragisches Ereignis nicht noch einmal wiederholt und der Zoo sich um eine bessere Tierpflege bemüht.

Das Jungtier war bei seinen letzten Vorführungen abgemagert.
Das Jungtier war bei seinen letzten Vorführungen abgemagert.  © Facebook/Screenshot/Moving Animals