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Pilgermassen machen Jerusalem an Ostern zu christlicher Stadt

Von Stefanie Järkel, dpa

Das Osterfest wird in Jerusalem mit Prozessionen, Messen und der Entzündung des Heiligen Feuers in der Grabeskirche begangen - dieses Jahr mit neu restauriertem Jesus-Grab.

Jerusalem (dpa) - In Jerusalem geht es die meiste Zeit des Jahres um die Frage: Wer hat mehr Anrecht, hier zu sein - die Juden oder die Muslime? Nur an Ostern, da ist das ein bisschen anders. «An Ostern kann man sagen, dass Jerusalem gefühlt eine christliche Stadt wird», sagt der deutsche Leiter der Dormitio-Abtei, Pater Nikodemus Schnabel, in Jerusalem. Die christlichen Pilger aus der ganzen Welt prägten die Altstadt mit den heiligen Stätten der drei Weltreligionen.

Die Kirchen feiern das höchste Fest des Christentums in Jerusalem, weil nach der christlichen Überlieferung Jesus Christus hier gestorben und wieder auferstanden ist. An diesem Ort wurde er zum Tode verurteilt und gekreuzigt. Hier starb er auf dem Hügel Golgatha, wurde in einem Felsengrab beerdigt und erstand auf von den Toten.

DAS HEILIGE FEUER: Über dem Grab Jesu steht heute eine kleine Grabkapelle, die sich in der Grabeskirche befindet. Hier werden am Samstagmittag orthodoxe Christen das Wunder des «Heiligen Feuers» feiern. Dabei entzündet sich dem Glauben nach selbstständig ein Licht in der Grabkapelle. Der Jerusalemer Patriarch der griechisch-orthoxoden Kirche, Theophilos III., wird daran Kerzen entflammen, die er anschließend draußen an die Gläubigen verteilt, die damit wiederum ihre Kerzen entzünden. Dadurch wird innerhalb kürzester Zeit das Innere der Grabeskirche im Kerzenschein leuchten.

NEU GEWEIHTE GRABKAPELLE: Die Feier findet dabei in der und um die neu eingeweihte Grabkapelle statt. Die Kapelle wurde in den vergangenen zehn Monaten für knapp 3,5 Millionen Euro restauriert. Die Steine der Grabkapelle, die 1810 nach einem Feuer wieder aufgebaut worden war, waren schon lange feucht und porös. Bereits 1947 stützten die damals verantwortlichen Briten den Bau mit Stahlträgern ab. Experten reinigten die äußeren Steinplatten, spritzten die Risse im Fels darunter aus und befreiten den Bau von dem Stahlkorsett. Nun ist auch ein Teil des Originalfelsen in der Grabkapelle zu sehen.

VIA DOLOROSA: Am Karfreitag ziehen die verschiedenen Kirchen in Prozessionen durch die Altstadt über die Via Dolorosa zur Grabeskirche. Dabei empfinden die Pilger auch das Leiden Jesu nach, in dem sie große Kreuze tragen. Der deutsche Archäologe Dieter Vieweger sagt allerdings, dass die heutige Via Dolorosa nicht Jesu Weg zum Kreuz gewesen sein kann.

«Jesus aus Nazareth muss von Südwesten (...) nach Golgatha geführt worden sein und keinesfalls von Nordosten herkommend wie die Via Dolorosa», sagt Vieweger, der auch Theologe ist. Jesus sei höchstwahrscheinlich im Palast des Herodes verurteilt worden. Der sei aber bereits teilweise ausgegraben worden. Der Palast befindet sich südwestlich vom Ort der heutigen Grabeskirche. Im 4. Jahrhundert hätten Christen die Erzählungen des Neuen Testamentes im bereits stark veränderten Stadtbild falsch interpretiert, sagt Vieweger.

GEMEINSAMES OSTERFEST: 2017 fällt das Osterfest der orthodoxen Kirchen und der westlichen Kirchen zusammen. Alle Christen feiern Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond des Frühlings. Allerdings richten sich die westlichen Kirchen dabei nach dem Gregorianischen Kalender, die orthodoxen Kirchen nach dem Julianischen Kalender. Dabei hinkt der Julianische Kalender dem Gregorianischen um 13 Tage hinterher. Außerdem muss das orthodoxe Osterfest nach dem jüdischen Pessachfest liegen. Das nächste gemeinsame Osterfest gibt es erst wieder im Jahr 2025.

Allerdings feiern die Kirchen in Jerusalem ihre Prozessionen und Messen auch in diesem Jahr getrennt. «Wir sind natürlich leider noch getrennte Kirchen, wir sehnen uns nach sichtbarer Einheit», sagt Pater Nikodemus. «Wir können noch nicht gemeinsam zum Abendmahl, aber wir können uns schon gegenseitig die Füße waschen.» Am Gründonnerstag werde er bei der traditionellen Handlung unter anderem Protestanten, armenischen Christen, Orthodoxen und Katholiken die Füße waschen.

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