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Ruine mit Aussicht

Dresden - Eine "künstliche" Pillnitzer Ruine nahe dem Pillnitzer Schloss von 1785 wird wieder zum Aussichtspunkt. Hier wurde der Film "Goethe" gedreht.
Die Ruine von Pillnitz, erbaut um 1785.
Die Ruine von Pillnitz, erbaut um 1785.

Von Uwe Garten

Dresden - Vor hundert Jahren war es noch ein Kleinod, eine künstliche Ruine auf dem Schlossberg. Nur 500 Meter vom berühmten Schloss Pillnitz entfernt.

Doch seit Jahrzehnten verfällt das Bauwerk im neogotischen Stil zusehends - zu einer wahren Ruine.

„Baulicher Verfall und starker Wuchs von Robinien und Spitzahorn haben dem einst viel gerühmten Aussichtspunkt zugesetzt“, weiß Dr. Anja Eppert von der Staatlichen Schlösserverwaltung.

„Das Bauwerk wurde um 1785 errichtet. Es steht im Zusammenhang mit der gartenkünstlerischen Erweiterung der Pillnitzer Anlagen durch Kurfürst Friedrich August III.“

2010 - Dreharbeiten zu "Goethe" - an eben dieser Stelle.
2010 - Dreharbeiten zu "Goethe" - an eben dieser Stelle.

Die Expertin weiß: „Die Ruine war überdacht. In dem Saal gab es einen Kronleuchter, große Wandspiegel, Tische, Stühle, ein Sofa. Die Wände waren tapeziert.“

Bis Ende des 19. Jahrhunderts hatten nur Mitglieder des Hofes und einflussreiche Leute aus dem Bürgertum Zutritt, konnten sich erholen.

„Darunter waren Musiker und Schriftsteller wie Robert und Clara Schumann, Karl May oder auch Gustav Carus - er malte hier sogar ein Gemälde.“

Im ehemaligen Festsaal wurde 2010 auch für den Kinofilm „Goethe“ gedreht. Hier küsste der junge Goethe seine Geliebte Lotte.

Die künstliche Ruine bei Pillnitz, auch "gotische Ruine", befindet sich auf einer Anhöhe über dem Friedrichsgrund nördlich von Pillnitz.
Die künstliche Ruine bei Pillnitz, auch "gotische Ruine", befindet sich auf einer Anhöhe über dem Friedrichsgrund nördlich von Pillnitz.

Nun besteht wieder Hoffnung für die Pillnitzer Ruine.

„Mit dem Sachsenforst gibt es eine Absichtserklärung zur Wiederherstellung des Kulturdenkmals“, sagt Anja Eppert.

An einer Nutzungskonzeption werde auch schon gearbeitet.

„Bereits Anfang kommenden Jahres wird man von hier wieder eine schöne Aussicht haben.“

Bis Ende des 19. Jahrhunderts hatten nur Mitglieder des Hofes und einflussreiche Leute aus dem Bürgertum Zutritt, konnten sich erholen.

Morgenpost-Redakteur Uwe Garten mit Dr. Anja Eppert. Hier ist jene Stelle, wo einst königlicher Imbiss zubereitet wurde.
Morgenpost-Redakteur Uwe Garten mit Dr. Anja Eppert. Hier ist jene Stelle, wo einst königlicher Imbiss zubereitet wurde.

Die Ruine diente Kurfürsten und Gefolge als Wanderziel, wo man dank der Küche Speisen und Getränke zubereiten konnte.

Gespeist wurde im damals noch überdachten Saal der Ruine. Abendveranstaltungen wurden ebenso abgehalten.

Es wurde eine Ehrensäule anlässlich des 50. Ehejubiläums des sächsischen Königs Johann und seiner Gemahlin Amalie Auguste wenige Meter von der neogotischen Ruine errichtet.

Bis 1918 nutzten Angehörige des Hauses Wettin das Areal. Der Schlossberg, welcher stets öffentlich zugänglich war, ist noch immer ein beliebtes Wanderziel.

Fotos: Eric Münch, Warner Bros.

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