Bekommt Gorbitz noch mehr Sauf-Verbotszonen?

Dresden - Dresden soll sicherer werden. Aus diesem Grund will Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (52, CDU) in Gorbitz ein Pilotprojekt zur lokalen Kriminalprävention starten und wissenschaftlich begleiten lassen. Das geht aus einer Vorlage hervor, die nun in den städtischen Gremien beraten werden soll.

Der Amalie-Dietrich-Platz ist ein Kriminalitäts-Schwerpunkt. Im Juni wurde er "trockengelegt". Das Verhängen eines Alkoholverbots ist eine Möglichkeit, die Kriminalität an einem Platz zu verringern. (Fotomontage)
Der Amalie-Dietrich-Platz ist ein Kriminalitäts-Schwerpunkt. Im Juni wurde er "trockengelegt". Das Verhängen eines Alkoholverbots ist eine Möglichkeit, die Kriminalität an einem Platz zu verringern. (Fotomontage)  © Fotomontage/Fotos: Steffen Füssel & dpa/Uwe Zucchi

In dem Projekt soll zunächst eine umfassende Sicherheitsanalyse durchgeführt und alle bereits laufenden oder geplanten Projekte erfasst werden, die Kriminalität verhindern sollen.

Daraus soll eine Strategie entwickelt werden, die dann auch auf andere Stadtteile übertragen werden kann.

Außerdem soll die Suchtprävention vor Ort besser verankert werden. Die Erfahrungen vom Wiener Platz sollen in die Strategie einfließen.

Dresden ist neben Berlin und Essen einer der Untersuchungsschwerpunkte des Forschungsprojektes „Sicherheitsanalysen und -vernetzung für Stadtquartiere im Wandel“ (SiQua).

Die Stadt arbeitet gemeinsam mit der Polizeidirektion Dresden daran mit.

Welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden sollen, ist noch offen. Möglich ist, dass zum Amalie-Dietrich-Platz noch weitere Orte im Viertel hinzukommen, an denen Alkohol verboten ist.

Die Stadtverwaltung will Kriminalität bekämpfen, bevor sie entsteht. Gorbitz soll dafür ein Pilotprojekt werden.
Die Stadtverwaltung will Kriminalität bekämpfen, bevor sie entsteht. Gorbitz soll dafür ein Pilotprojekt werden.  © Steffen Füssel

Titelfoto: Fotomontage/Fotos: Steffen Füssel & dpa/Uwe Zucchi

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