Pimmelmaler nervt Nachbarn: Bewohner reagiert genial

Berlin - Meist ist es die Lautstärke, mit denen man die Nachbarn gegen sich aufbringt. Dieser Bewohner aus Friedrichshain hatte jedoch eine andere Methode: Er oder sie malt Penisse.

Zeichnungen wie diese am Strand sorgten bei den Nachbarn für Unverständnis. (Symbolbild)
Zeichnungen wie diese am Strand sorgten bei den Nachbarn für Unverständnis. (Symbolbild)  © 123RF

Einem Nachbarn ging dies allerdings zunehmend auf die Nerven, sodass dieser Zettel mit der Bitte dies zu unterlassen verfasste. Vor allem die Ausdrucksweise kann sich sehen lassen, wie "Notes of Berlin" auf Instagram zeigt.

So verfolgt der Verfasser schon seit Monaten "die künstlerische Entwicklung" des Pimmelmalers. "Ihr infantiler Expressionismus und ihre Begeisterung für das männliche Genital sind offensichtlich und hoffentlich die finale Phase ihres künstlerischen Schaffens", heißt es in dem Schreiben. "Bitte beachten Sie, dass nicht jeder ihre künstlerische Freiheit teilen wird und die Darstellung ihrer Kunst im öffentlichen Raum am Eingang einer Kindertagesstätte zu Missverständnissen führen könnte."

Abschließend wird "der Künstler" darum gebeten "ab sofort nur noch Selbstportraits ihres eigenen Genitals zu veröffentlichen oder sich in die innere Immigration zurück zu ziehen." (Rechtschreibung übernommen)

Ob der Unbekannte nun tatsächlich mit der Malerei aufgehört hat, ist unklar. Bei genauere Betrachtung wird aber klar, dass kleine Fußnoten hinzugefügt wurden. So bedankt sich der "Pimmelmaler" für die Aufmerksamkeit und auf den Hinweis, dass nicht jeder die künstlerische Freiheit teilen werden, heißt es nur: "aber Einige".

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