Angst vor Shitstorm? Pink postet Foto von Holocaust-Mahnmal und verteidigt sich

Berlin - Das Holocaust-Mahnmal in Berlin, dass von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke einst als "Denkmal der Schande" bezeichnet wurde, ist vor allem bei Touristen ein beliebtes Motiv für Selfies. Aufgrund der Geschichte kann dies allerdings für den ein oder anderen Shitstorm sorgen.

Pink bei ihrem Konzert im Berliner Olympiastadion.
Pink bei ihrem Konzert im Berliner Olympiastadion.  © Paul Zinken/dpa

Auch Popsängerin Pink (39) hat ein Foto ihrer beiden Kinder gepostet, die durch die Stelen des Berliner Holocaust-Mahnmals laufen - und das Bild schon vorab vor Kritik verteidigt.

"Die Person, die dies erschaffen hat, glaubte daran, dass Kinder Kinder sein können. Für mich hat es die Bedeutung, das Leben nach dem Tod zu feiern", erklärte die US-Amerikanerin am Sonntag auf Instagram. Außerdem seien ihre Kinder, genauso wie sie und die gesamte Familie mütterlicherseits jüdisch.

Immer wieder gibt es Kritik, wenn Besucher des Mahnmals Selfies in dem Stelenfeld machen oder sich lachend dort zeigen. Der US-Architekt Peter Eisenman hatte dagegen erklärt, er habe keine Probleme damit, wenn etwa Kinder in dem gigantischen Stelenfeld spielen.

Musikerin Pink ("Just Like A Pill", "So What") spielte am Sonntagabend im Rahmen ihrer Deutschland-Tour ein zweistündiges Konzert im Berliner Olympiastadion und holte dabei auch ihre achtjährige Tochter Willow auf die Bühne. Von ihrem Aufenthalt postete sie außerdem ein Foto vom Gendarmenmarkt und davon, wie sie in einer Bar Cocktails mixt.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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