Nach fatalem Fehler: Mann (22) geht erst nach vier Jahren zum Arzt

Wolverhampton (Großbritannien) - Ein damals 18-Jähriger spielte sich mit einer Pinzette am Penis herum. Dabei geschah das Unglaubliche und sie rutschte in das Geschlechtsteil hinein. Ob es aus Versehen geschah oder beabsichtigt war, sagte er nicht.

Wie der Mann mit der Pinzette im Penis überhaupt so lange laufen und leben konnte, ist unklar (Symbolbild).
Wie der Mann mit der Pinzette im Penis überhaupt so lange laufen und leben konnte, ist unklar (Symbolbild).  © 123RF Dmitrii Melnikov

Zum Arzt ging der damals 18-Jährige jedoch nie. Erst jetzt, mit 22 Jahren, tauchte der Mann in einem Krankenhaus auf.

Die Ärzte legten den Mann zuerst auf einen Röntgentisch und fertigten eine Aufnahme des Genitalbereichs an, um zu erfahren, was sie erwarten würde, berichten sie in der Fachzeitschrift "Science Direct". Demnach entdeckten sie eine zirka acht Zentimeter lange Pinzette in der Harnröhre des Mannes.

Sie berichten, dass sich die "Behandlung auf die Fremdkörperextraktion konzentriere", also das Herausholen der Pinzette.

Aber auch die "Diagnose von Komplikationen und die Vermeidung von Beeinträchtigungen der erektilen Funktion" war Thema. Sie wollten also bleibende Schäden auf alle Fälle vermeiden.

Dafür mussten sie sehr behutsam vorgehen und selbst Hand anlegen.

Ärzte holten Pinzette händisch aus Penis heraus

In der Untersuchungsaufzeichnung dokumentieren die vier behandelnden Ärzte, wie sie vorgegangen sind.

Der Patient sei demnach im Operationssaal unter Vollnarkose gesetzt worden. Schnell konnten die Ärzte ein Ende der Pinzette im Penis ertasten. Es soll sich etwa sieben Zentimeter vom Harnröhrenausgang befunden haben.

Danach folgte der heikle Eingriff: Ein Chirurg musste den Penis so fest drücken, dass die Haarentfernungszange geschlossen wurde. Anschließend führte ein weiterer Chirurg eine Zange in den Penis, die die Pinzette herausziehen sollte.

Am Ende des Eingriffs wurde kein Harnröhrenkatheter eingeführt, "der Patient hat sich auch so gut entleert und ging nach dem Eingriff nach Hause", heißt es im Untersuchungsbericht.

Dem Patienten wurde abschließend empfohlen, sich einer psychiatrischen Untersuchung zu unterziehen, aber dies soll er abgelehnt haben. Auch zur Nachuntersuchung tauchte er nicht im Krankenhaus auf.

Die offene Pinzette in der vorderen Harnröhre ist deutlich zu erkennen.
Die offene Pinzette in der vorderen Harnröhre ist deutlich zu erkennen.  © Sciencedirect/Mohamed Abouelazayem

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