Winter zu mild! Schon wieder Brandgefahr in Sachsens Wäldern

Pirna - In Sachsen hat schon die Waldbrandsaison begonnen! Laut Sachsensforst hat der milde Winter die Brandgefahr in Sachsens Wäldern erhöht. Landesforstpräsident Utz Hempfling (56) verwies auf fehlenden Schnee, ausbleibende Niederschläge und vorfrühlingshafte Temperaturen mit Föhnwinden.

Zwischen Burkau und Schönbrunn gerieten Heuballen in Brand.
Zwischen Burkau und Schönbrunn gerieten Heuballen in Brand.  © Rocci Klein (Archivbild)

Auch die massiven Schäden durch Borkenkäfer erhöhen das Risiko: "Abgestorbene Bäume und Kronenteile im Wald bieten einen leicht entzündbaren Brennstoff und stellen derzeit eine außergewöhnlich hohe Brandlast in Sachsens Wäldern dar", hieß es.

Ab sofort bis Oktober berechnet der Sachsenforst tagesaktuell die Waldbrandgefahr für jede Region.

Noch ist die Gefahr aber gering. Hempfling rief zur Umsicht auf. "Leider sind die meisten Waldbrände auf leichtsinniges oder verantwortungsloses Verhalten zurückzuführen."

2018 konnten von 197 festgestellten Waldbränden 117 auf Fahrlässigkeit, 14 auf Vorsatz und nur zehn auf natürliche Ursachen zurückgeführt werden. Die restlichen Fälle sind unklar. Insgesamt fielen in dem extrem trockenen Jahr fast 240 Hektar Wald den Flammen zum Opfer.

Kaum ist März, beginnt die Waldbrandsaison im Freistaat.
Kaum ist März, beginnt die Waldbrandsaison im Freistaat.  © Imago
Landesforstpräsident Utz Hempfling (56).
Landesforstpräsident Utz Hempfling (56).  © Sachsenforst

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