Hier wird ein riesiges Wildschwein aus der Elbe gefischt

Fast 200 Kilo wog der Keiler, der wahrscheinlich schon seit Tagen in der Elbe trieb.
Fast 200 Kilo wog der Keiler, der wahrscheinlich schon seit Tagen in der Elbe trieb.  © Daniel Förster

Pirna - Diese Aktion war wirklich kräftezehrend! Ganze fünf Stunden lang versuchten das THW und die Feuerwehr, einen toten Keiler aus der Elbe zu fischen. Mit Erfolg!

Zunächst war die Feuerwehr am Samstag ans Elbufer in Niedervogelgesang gerufen worden. Doch schnell wurde klar: Die Mittel der Kameraden reichten nicht aus, um das 180 Kilo schwere Tier aus dem Wasser zu bergen.

So wurde das Technische Hilfswerk alarmiert. Mit einem Mehrzweck-Arbeitsboot ruderten die Helfer zu der etwa sieben Meter hohen Böschung, wo der übel riechende Kadaver wahrscheinlich schon seit Tagen trieb.

Dieser wurde ans Boot fest gebunden und zur Slipanlage nach Copitz geschleppt. Dort kam ein Ladekran zum Einsatz.

Eine Veterinärin vom Landratsamt entnahm Proben an dem verstorbenen Keiler. Dann wurde er der Tierkörperverwertung zugeführt.

Mit einem Mehrzweck-Arbeitsboot schwärmte das THW aus.
Mit einem Mehrzweck-Arbeitsboot schwärmte das THW aus.  © Daniel Förster
Nur durch den Einsatz eines Lastkrans konnte der übel riechende Kadaver geborgen werden.
Nur durch den Einsatz eines Lastkrans konnte der übel riechende Kadaver geborgen werden.  © Daniel Förster

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