USA lassen Raketentest Nordkoreas nicht auf sich sitzen

Ein US-Kampfflugzeug sowie ein F-15K Flugzeug Südkoreas starten zu einem gemeinsamen Manöver.
Ein US-Kampfflugzeug sowie ein F-15K Flugzeug Südkoreas starten zu einem gemeinsamen Manöver.  © DPA

Pjöngjang /Texas - Am Freitag sorgte Nordkorea weltweit für Aufregung. Dort wurde bei einem Raketentest eine Interkontinentalrakete vom Typ Hwasong-14 abgefeuert, die mit einem Atomsprengkopf verstärkt werden könnte. Das lassen die USA und deren Präsident Donald Trump (71) nicht auf sich sitzen.

Medienberichten zufolge haben die Amerikaner gemeinsam mit Südkorea - dem verfeindeten Nachbarstaat Nordkoreas - ein Militärmanöver durchgeführt. Dabei ließen sie Kampfflugzeuge über der koreanischen Halbinsel fliegen.

Laut Bild-Zeitung starteten die Bomber vom Typ B-1B in Texas, überflogen schließlich Japan, wo sich ihnen zwei japanische Kampf-Jets anschlossen, die schließlich auch noch von zwei südkoreanischen Flugzeugen des Typs F-15 eskortiert wurden.

Um die Wirkung dieser militärischen Reaktion zu unterstreichen, sollen die USA scharfe Kurzstreckenraketen ins Meer gefeuert haben, was als Warnung an die nordkoreanische Führung zu verstehen sein soll, schreibt Ntv.

Zuvor hatte Donald Trump den Test der Nordkoreaner schwer verurteilt, während der US-Senat neue Sanktionen gegen den asiatischen Staat ankündigte.

Beim Raketentest soll die nordkoreanische Interkontinentalrakete bis zu 1000 Kilometer weit geflogen sein, ehe sie ins Japanische Meer abstürzte. Wegen ähnlicher Vorfälle hatte der UN-Sicherheitsrat bereits mehrfach Sanktionen gegen das diktatorisch geführte nordkoreanische Regime verhängt.

US-Präsident Donald Trump (71)
US-Präsident Donald Trump (71)  © dpa (Symbolbild)

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