Schüsse in der Rocker-Szene: Urteil steht kurz bevor

Hintergrund für die gefährlichen Schüsse war wohl eine Auseinandersetzung innerhalb der Rockergruppe.
Hintergrund für die gefährlichen Schüsse war wohl eine Auseinandersetzung innerhalb der Rockergruppe.  © DPA

Frankfurt - Im Prozess um Schüsse im Rocker-Milieu sollen am Freitag (9 Uhr) die Plädoyers gehalten werden.

Seit Mai vergangenen Jahres sitzt der 57 Jahre alte mutmaßliche Schütze wegen versuchten Mordes auf der Anklagebank des Landgerichts Frankfurt (TAG24 berichtete).

Er soll am 5. Mai 2016, an Christi Himmelfahrt, in der Frankfurter Innenstadt in unmittelbarer Nähe mehrerer belebter Straßencafés Schüsse auf ein vorbeifahrendes Auto abgegeben und unter anderem dessen Fahrer lebensgefährlich verletzt haben.

Hintergrund sollen Auseinandersetzungen in der Rockergruppe "Hells Angels" gewesen sein. Ein zweiter Schütze ist noch flüchtig.

Update 13.42 Uhr: Im Prozess um die Schießerei in der Frankfurter Innenstadt am Himmelfahrtstag 2016 hat die Staatsanwaltschaft zehn Jahre und fünf Monate Haft für den Angeklagten gefordert.

Sie plädierte am Freitag vor dem Landgericht Frankfurt auf Mordversuch, gefährliche Körperverletzung, versuchten Totschlag sowie fahrlässige Körperverletzung. Nach Ansicht der Staatsanwalt richtete der 57 Jahre alte griechische Angeklagte damals "aus niedrigen Beweggründen" seine Waffe auf das Auto der Opfer.

Die Verteidigung sah dagegen eine Notwehrsituation beim Angeklagten und beantragte deshalb einen Freispruch.

Titelfoto: DPA


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