Führerlose Planierraupe auf zerstörerischer Irrfahrt in Mönchengladbach

Mönchengladbach - Diese Irrfahrt ging glimpflich aus: Eine Planierraupe hatte sich am Samstag in Mönchengladbach auf eine 300 Meter lange Irrfahrt begeben.

Ein Mann war von einer Planierraupe gestürzt, die daraufhin alleine losfuhr. (Symbolbild)
Ein Mann war von einer Planierraupe gestürzt, die daraufhin alleine losfuhr. (Symbolbild)  © 123RF

Laut Polizei nahm das Unglück auf dem Gelände eines Kieswerkes am Nordpark seinen Lauf.

Ein 72-jähriger Mönchengladbacher wollte hier gegen 10.45 Uhr die Planierraupe starten.

Doch bereits beim Versuch, die geparkte Planierraupe in Gang zu bringen, ging alles schief. Laut Polizei habe sich die Planierraupe beim Starten ruckartig rückwärts in Gang gesetzt.

Der Mann fiel seitlich von der Planierraupe, verletzte sich an der Schulter.

Die Raupe nahm unkontrolliert Fahrt auf, fuhr langsam über etwa 300 Meter loses Gelände. Dann überfuhr sie die vierspurige Straße Am Nordpark. Laut Polizei kam hier niemand zu Schaden.

Auf einem Parkplatz kollidierte die Raupe dann mit zwei geparkten Autos, die erheblich beschädigt wurden. Die Fahrt endete letztlich an einem Betonpoller.

Titelfoto: 123RF