Intensivtäter will heimlich einreisen: Jetzt sitzt er im Knast!

Plattling - Am Montag ist der Bundespolizei Passau gegen 18 Uhr ein Schwerverbrecher im grenzüberschreitenden ICE ins Netz gegangen.

Der türkische Staatsangehörige muss seine Restfreiheitsstrafe von über vier Jahren hinter Gitter absitzen. (Symbolbild)
Der türkische Staatsangehörige muss seine Restfreiheitsstrafe von über vier Jahren hinter Gitter absitzen. (Symbolbild)  © Bundespolizei München

Der wegen versuchten Mordes gesuchte Türke muss seine gut vierjährige Reststrafe im Gefängnis absitzen.

Bei der Kontrolle des 41-Jährigen, kurz vor dem Plattlinger Bahnhof, stellten die Beamten eine Ausschreibung aus dem Jahre 2004 fest.

Der Mann wurde im Februar 2001 wegen versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von achteinhalb Jahren verurteilt.

Nachdem er einen Teil seiner Strafe verbüßt hatte, wurde er in sein Heimatland abgeschoben.

Zugleich schrieb ihn die Staatsanwaltschaft per Haftbefehl aus, falls er versuchen sollte, wieder nach Deutschland einzureisen.

Zudem gab es ein Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen ihn. Gegen den Intensivtäter wurden bis 2001 mehr als 30 Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Diebstahl, Hehlerei und zuletzt versuchten Mordes, eingeleitet.

Der Mann sitzt seit Silvester in der Justizvollzugsanstalt Straubing seine Restfreiheitsstrafe von 1552 Tagen ab. Außerdem wird wegen unerlaubter Einreise ermittelt.

Titelfoto: Bundespolizei München

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