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So ziehst Du mit der ganzen Familie entspannt in die eigenen vier Wände

Du willst mit Deiner Familie umziehen in die eigenen vier Wände? Kein Problem mit der richtigen Planung! Wir haben hier ein paar Tipps für Dich!

1. Angekommen im Eigenheim – Wohlfühlatmosphäre für alle Bewohner

Der Wunsch nach einem Eigenheim ist bei vielen Familien groß. Mit der richtigen Planung kein Problem!
Der Wunsch nach einem Eigenheim ist bei vielen Familien groß. Mit der richtigen Planung kein Problem!

Für viele steht ein eigenes Zuhause, ob Wohnung oder schmuckes Häuschen im Grünen, nach wie vor bei der Lebensplanung ganz weit oben.

Immerhin besitzen knapp ein Drittel der insgesamt 40 Millionen deutschen Privathaushalte ein eigenes Einfamilienhaus, rund 15 Prozent der privaten Haushalte waren Besitzer einer Eigentumswohnung.

Damit werden nicht nur eine Wertanlage und die Frage geklärt, wie man wohnt, sondern ein gemütliches Zuhause steht für viel mehr. Es ist untrennbar mit dem Gedanken an folgende Faktoren verbunden:

  • Sicherheit
  • Wohlfühlambiente
  • Geborgenheit
  • Familiensinn

2. Die Planung startet mit dem Grundriss

Ob ein Haus die persönlichen Wohnbedürfnisse erfüllt, hängt vom Grundriss beim Hausbau ab.
Ob ein Haus die persönlichen Wohnbedürfnisse erfüllt, hängt vom Grundriss beim Hausbau ab.

Wer sich mit dem Gedanken eines Immobilienkaufs – egal, ob Wohnung oder Haus – auseinandersetzt, der sollte erst einmal einen Grundriss des neuen Zuhauses erstellen. Dieser regelt sowohl Platzbedürfnisse als auch Raumaufteilungen und legt im Wesentlichen fest, ob das Haus als Bungalow, Haus mit mehreren Geschossen oder als Landhaus bzw. Mehrgenerationenhaus gedacht ist.

Wie viel Platz benötigt die Familie?

Grundsätzlich gilt, dass ein Haus besser nicht zu groß geplant werden sollte, denn so wird meist viel Geld verschwendet. Gleichermaßen sollte der Platz aber auch nicht zu knapp bemessen sein, damit die Bewohner ausreichend Freiraum haben. Laut Experten liegen die meisten Häuser zwischen 100 und 140 m². Am besten sollten die neuen Räumlichkeiten diesbezüglich einfach mit der aktuellen Wohnsituation auf folgende Fragen verglichen werden:

  • Wo wird es eng?
  • Wo fehlt Raum?
  • Sollen neue Möbel hinzukommen und werden zursätzliche Stellflächen benötigt?
  • Sollen Nutzflächen und Stauraum hinzukommen?
  • Macht der Ausbau von Keller und Dachstuhl Sinn?
  • Wird es in Zukunft womöglich noch weiteren Familienzuwachs geben?

Fakten zur durchschnittlichen Wohnfläche pro Kopf in Deutschland

Die Größe der Wohnfläche, die pro Kopf in Deutschland genutzt wird, variiert stark und hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Demnach haben Alleinlebende eine Wohnfläche von knapp 96 Quadratmeter zur Verfügung, darunter Senioren sogar mehr als 99 Quadratmeter.

Ein Paar mit einem Kind verfügt laut Statistischem Zentralamt über 34,4 Quadratmeter pro Person, also insgesamt knapp 70 Quadratmeter. Paare, die ohne Kinder zusammenleben, haben durchschnittlich ein Zuhause mit 57,3 Quadratmeter pro Person.

Die Hamburger Psychologin und Wohnforscherin Dr. Antje Flade geht laut eines Beitrags im Hamburger Abendblatt davon aus, dass man durchschnittlich 12 Quadratmeter pro Person zum Wohnen bzw. zum freien Entfalten im eigenen Zuhause benötigt. Kinder, die das Alter der Pubertät noch nicht erreicht haben, benötigen noch kein Zimmer für sich, sondern können sich im Kreis der Familie bestens entfalten. Ist der Wohnraum allerdings zu gering, tritt das Phänomen auf, dass man sich Freiräume außerhalb des Zuhauses sucht.

Die Wohnflächenberechnung gehört zu den wichtigsten Bestandteilen des Bauantrags.
Die Wohnflächenberechnung gehört zu den wichtigsten Bestandteilen des Bauantrags.

Wohnflächenberechnung

Bezüglich der Wohnflächenberechnung gibt es derzeit insgesamt drei Regelungen, die regelmäßig Anwendung finden:

  • Die Wohnflächenverordnung (WoflV)
  • Die DIN-Norm 227 "Grundflächen und Rauminhalte von Bauwerke im Hochbau"
  • Gelegentlich die veraltete DIN 283 zur Wohnflächenberechnung

Die Berechnung nach DIN 283 sollte hierbei nicht genutzt bzw. akzeptiert werden, da sie nicht mehr gültig ist. Ansonsten gilt es im Zweifelsfall unbedingt verschiedene Meinungen und Berechnungsbeispiele einzuholen, um sich auch als Laie ein Bild machen zu können. Im Kauf- oder Bauvertrag sollte dann verbindlich festgelegt werden, auf welcher Berechnungsgrundlage die Flächenangaben erfolgen wird. Wer sich bereits im Vorfeld einen ersten Überblick verschaffen will, der kann sich unter hausbauberater.de einen detaillierteren Eindruck einholen.

Balkone, Loggien und Terrassen bei der Berechnung der Geschossfläche unberücksichtigt.
Balkone, Loggien und Terrassen bei der Berechnung der Geschossfläche unberücksichtigt.

Unterscheidung Grundfläche, Wohnfläche, Geschossfläche und Co.

Wer sich mit dem Thema Hausbau beschäftigt, wird immer wieder mit unterschiedlichen Begriffen der Grundfläche, Wohnfläche bzw. der Geschossflächen konfrontiert. Grundsätzlich sind sie allerdings einfach zu unterscheiden und festzuhalten. Denn während die Nutzfläche einfach den Anteil einer Grundfläche bezeichnet, der entsprechend der Zweckbestimmung nutzbar ist, bezieht sich die Wohnfläche auf die komplette Anzahl der Grundflächen der Räume, die ein Haus oder eine Wohnung ausmachen.

Der Unterschied besteht somit einfach darin, dass beim erstgenannten Begriff die Fläche genutzt, beim zweitgenannten allerdings eindeutig bewohnt werden. Nicht zur Wohnfläche zählen damit eindeutig der Keller bzw. Räume im Dachboden, aber auch sonstige Räume, die nicht den Anforderungen des Bauordnungsrechtes entsprechen.

Während also die Grundfläche als Begrenzungsfläche eines Raumes bzw. eines Gebäudes anzusehen ist, definiert die Geschossfläche eindeutig den Grad der baulichen Nutzung von Grundstücken. Die Geschossflächenanzahl gibt dabei vor, wie hoch das Verhältnis zwischen der Gesamtfläche aller Vollgeschosse gegenüber der Fläche des Baugrundstückes maximal sein darf. Sie wird nach den Außenmaßen des Gebäudes ermittelt, wobei Dachschrägen und Flächen von Treppenräumen nicht immer automatisch mit eingerechnet werden.

Im Normalfall bleiben Balkone, Loggien und Terrassen bei der Berechnung der Geschossfläche unberücksichtigt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass diese gemäß den zuständigen Landesbauordnungen zulässig sind.

Durch großzügige räumliche Dimensionen haben in den vergangenen Jahren besonders Loftwohnungen an Beliebtheit gewonnen.
Durch großzügige räumliche Dimensionen haben in den vergangenen Jahren besonders Loftwohnungen an Beliebtheit gewonnen.

Grundrissvarianten

Der Grundriss ist beim Hausbau, wie bereits erwähnt, essenziell und stellt eine wichtige Grundsatzentscheidung dar. Hier wird unter anderem festgelegt, ob eine offene oder geschlossene Architektur gewünscht wird, außerdem werden die einzelnen Räume entsprechend – und vor allem endgültig – geplant. Die wohl gängigsten Varianten sind folgende:

  • Quadratisch
    Wer sein Haus entsprechend groß gestalten kann, tut sich auch beim Grundriss leichter. Denn ein Quadrat ist optimal für die spätere Raumorganisation. Der Seitenquotient nähert sich dabei dem Idealwert 1. Wie in einem Zimmer, das eine quadratische Form aufweist, sodass Möbel freier und unkomplizierter aufgestellt werden können, so lassen sich auch bei einem entsprechenden Grundriss die Räume freier anordnen.
  • Offen
    Ein offener Grundriss ist gerade in urbanen Lofts und Apartments derzeit sehr angesagt. Riklef Rambow, Professor für Architekturkommunikation am Karlsruher Institut für Technologie, äußert sich dazu so: „Architekten haben eine große Präferenz für Transparenz und Offenheit und tendieren immer dazu, sich für offene Wohnkonzepte zu entscheiden“ (für Interessierte ist die komplette Stellungnahme unter faz.net zu finden).

    Für den Augenblick des Wohnens sind diese Konzepte praktisch, vor allem für Familien. Doch der Nachteil liegt darin, dass sich solche Grundrisse später kaum verändern lassen. Seniorengerechtes Wohnen wird damit schwer umsetzbar. Dafür wirkt das Haus jedoch großzügig, hell und kommunikativ – gerade für Paare stellt dies eine optimale Wohnform dar.

  • Klein
    Wer sich mit einem kleinen Grundriss begnügen muss, tut dies meist aus Gründen der Sparsamkeit. Hier gilt es im Vorfeld die Bedarfsflächen genau zu eruieren, wobei man bei sorgfältiger Planung auch hier noch unter Einbeziehung von Dachgeschoss und Keller zu einer großzügigen Wohnfläche kommen kann. Wichtig bei diesem Grundrisstyp ist allerdings, dass Verkehrsflächen wie Flure oder Treppenhäuser möglichst reduziert oder in die Wohnfläche gekonnt integriert werden.

  • Sonstiges
    In Deutschlands Häusern noch durchaus üblich ist der sogenannte geschlossene Grundriss. Dieser sieht abgetrennte, für sich bewohnbare Räume vor, die durch einen Gang verbunden sind. Auch wenn hier gerade bei den Verkehrsflächen wie Flure oder Treppen immer wieder davon die Rede ist, diese sparsam zu gestalten, können sie bei flexibler Machart durchaus als zusätzlicher Wohnraum dienen.

3. Kindergerecht bauen

Für ein Kind acht bis neun Quadratmeter eingeplant werden.
Für ein Kind acht bis neun Quadratmeter eingeplant werden.

Mindestgrößen

Wer ein Haus baut, tut dies meist, weil schon Nachwuchs auf der Welt oder zumindest die Familienplanung dahingehend orientiert ist. Damit stellt sich natürlich die Frage der Raumaufteilung bzw. der Größengestaltung der Zimmer.

Möglichst viel Platz für den Nachwuchs

Klar ist, dass Kinderzimmer möglichst großzügig geplant werden sollten. Eine vorgeschriebene Quadratmeterzahl sucht man in deutschen Bauverordnungen aber vergebens. Nur die nicht mehr aktuelle DIN-Norm 18011 sieht acht bis neun Quadratmeter für ein Kind, für zwei Kinder zwischen zwölf und 14 Quadratmeter vor.

Zudem gilt es, etliche andere Fragen zu klären, die sich oftmals aber erst im Laufe der Planung stellen. Wie ist beispielsweise die richtige Lage des Kinderzimmers, macht ein geteiltes Zimmer mit den Geschwistern Sinn und welche Einrichtungsgegenstände und Möbel sollten unbedingt von Anfang an dabei sein? Für diese Feinplanung hält wandtattoo.de einige Vorschläge und Empfehlungen bereit.

Kinder wachsen nicht nur schnell aus ihrer Kleidung, sondern ebenso aus ihren Räumlichkeiten heraus - vorausschauende Planung ist daher essenziell.
Kinder wachsen nicht nur schnell aus ihrer Kleidung, sondern ebenso aus ihren Räumlichkeiten heraus - vorausschauende Planung ist daher essenziell.
  • Ideal ist ein flexibler Hausbau
    Nachdem sich die Wohnsituation mit Kindern ständig ändert, sind Eltern gut beraten, variabel bzw. flexibel bei der Erstellung der Hauskonzepte zu sein. Nur so ist gewährleistet, dass sich beim Wohnen auch alle dauerhaft wohl fühlen.

    Dabei ist es wichtig, die unterschiedlichen Ansprüche der Kinder, je nach ihrem Alter zu berücksichtigen. Während sie im Kleinkindalter noch die ständige Nähe und Aufsicht der Eltern benötigen, möchten sie später selbstständig werden. Damit sind in den ersten Jahren ein Zimmer unmittelbar neben dem Schlafzimmer der Eltern und ein Platz im Wohn-Ess-Bereich wichtig, so können lange Wege gespart und Sicherheit vermittelt werden.

    Später geht es um ein eigenes Zimmer für den Nachwuchs, das auch als Rückzugsort dienen können muss. Ideal sind hier eine eigene Etage oder ein Zimmer in der Nähe des Eingangsbereichs und wenn möglich sogar ein eigenes Bad. Als kommunikatives und soziales Zentrum des Hauses dient ein gemeinsam genutzter Familienraum, der sich in:

    • Wohn-,
    • Ess- und
    • Küchenbereich gliedert.

    Da die Küche in den meisten Haushalten wesentlich mehr als der Platz zum Kochen ist, sollte die Fläche großzügig mit mindestens 20 Quadratmetern bemessen sein. Dazu sollte jedes Familienmitglied noch einen individuellen Rückzugsbereich zur Verfügung haben.

    Die Struktur des flexiblen Hausbaus geht von einem festen Erschließungsteil mit Sanitär, Heizung und Technik aus, wobei die Raumzonen frei einteilbar sind.

  • Eltern sollten auch die eigenen Bedürfnisse nicht vernachlässigen
    Je nach Alter der Kinder haben auch Eltern ihr Recht auf eine spielzeugfreie Zone. Dementsprechend kann man sich zumindest einen Raum so einteilen, dass dieser ausschließlich von den Erwachsenen genutzt wird. Meist sind es technische Geräte wie Computer, Fernseher oder Fitnessgeräte, die in solchen Zimmer untergebracht sind, was zum einen als Abgrenzung für die Eltern, zum anderen aber auch gewissen Sicherheitsansprüchen gerecht wird.
Kinderzimmer sollten mit Liebe eingerichtet werden und gleichzeitig ausreichend Platz zum Spielen bieten.
Kinderzimmer sollten mit Liebe eingerichtet werden und gleichzeitig ausreichend Platz zum Spielen bieten.

Das Kinderzimmer – was ist wichtig?

Während das Kinderzimmer anfangs noch als Schlaf- und später als Spielraum genutzt wird, sollte es auch bereits bei der Planung den Ansprüchen eines zukünftigen Schulkindes gerecht werden. Deshalb gilt es, genügend Platz für Bett und Spielfläche zu bieten, aber auch Optionen parat zu haben, um später einen Schreibtisch und kindgerechten Schreibtischstuhl unterzubringen. Eine entsprechend große Fensterfläche sorgt für ausreichend Tageslicht, das durch die richtige Beleuchtung entsprechend unterstützt wird.

Häusliche Gefahren vermeiden

So schön ein eigenes Zuhause auch ist und das Wohlfühlen für die ganze Familie gewährleistet, so sehr kann es ein Ort voller Gefahren sein, vor allem für Kinder. Hier gilt es, bereits im Vorfeld richtig zu planen und die dazu passenden Vorkehrungen zu treffen. Echte Gefahrenquellen sind natürlich Treppen, die sowohl am oberen als auch am unteren Ende durch entsprechende Gitter gesichert werden müssen. Auch Steckdosen oder elektrische Leitungen sollten – sofern Kleinkinder im Haushalt sind – so positioniert oder abgedeckt sein, dass kleine Hände nicht so einfach darauf zugreifen können.

Wer sich ein mehrstöckiges Haus baut, sollte an den Fenstern im Obergeschoss Kindersicherungen anbringen. Kleine Kinder sind neugierig und ein Stuhl oder ein behelfsmäßiger Aufstieg sind schnell gefunden, um den Fenstersims zu erklimmen. Damit kein Unglück geschieht, heißt es hier konsequent stabile Fenstergitter anbringen und die Griffe zum Öffnen und Verschließen absichern.

Kinderzimmer vs. Jugendzimmer

Während ein Kinderzimmer hauptsächlich zum Schlafen und Spielen mit Freunden gedacht ist, muss ein Jugendzimmer größeren Ansprüchen genügen. Hier geht es im Wesentlichen auch darum, dass der Nachwuchs einen Rückzugsort vorfindet, an dem er ungestört sein kann.

Am besten plant man diesen Raum als Zimmer, das mit den Anforderungen durch seinen kleinen Bewohner bequem mitwächst. Wer hier genügend Platz einplant, kann neben dem Bett und Schreibtisch auch noch eine Couch aufstellen, auf der Besucher übernachten können oder sich der Jugendliche zum Lesen oder Entspannen zurückziehen kann.

4. Der 3-Generationen-Haushalt

Immer mehr Menschen entscheiden sich, mit ihrer Familie generationenübergreifend unter einem Dach zu wohnen.
Immer mehr Menschen entscheiden sich, mit ihrer Familie generationenübergreifend unter einem Dach zu wohnen.

Einst ein gängiges Modell zum Wohnen, ist es heute sehr selten geworden, dass mehrere Generationen unter einem Dach wohnen. Alle, die sich trotzdem darauf einlassen, sollten sich der unterschiedlichen Ansprüche der einzelnen Bewohner bewusst sein und am besten so flexibel wie möglich in der Wohnraumgestaltung planen.

Vorteile

  • Höheres Gesamteinkommen, bessere Finanzierbarkeit
  • soziales Miteinander
  • Bedürftige Familienmitglieder (bspw. Großeltern) werden unterstützt
  • Erfahrungen werden ausgetauscht

Nachteile

  • Fehlende Privatsphäre
  • Konfliktpotenzial aufgrund unterschiedlicher Lebensentwürfe
  • Kindererziehung sorgt nicht selten für Unstimmigkeiten
  • Ältere Generation ist oftmals nicht mehr der Hausvorstand

Seniorengerecht bauen und umbauen

Für Hausbauer ist in jedem Fall Weitblick gefragt. Denn auch wenn man im jungen Erwachsenenalter noch unbeschwert die Treppen ins Schlafzimmer bewältigt oder im Badezimmer das eine oder andere entspannte Bad genießt, sind diese Gegebenheiten im Alter durchaus ein Problem.

Da gerade Badezimmer und Küche die Räume mit dem größten finanziellen Bedarf beim Umbau sind, gilt es hier sorgfältig und mit viel Vorausschau zu planen. Immerhin geht es ja nicht nur um das Wohnen im Alter, auch Unfall oder schwere Erkrankungen können den Anspruch an den eigenen Wohnbedarf grundlegend und sehr kurzfristig komplett auf den Kopf stellen.

Tipps für die Barrierefreiheit

Barrierefrei zu wohnen bzw. zu bauen wird ein immer wichtigerer Anspruch des modernen Hausbaus. Das betrifft zum einen die Planung generell, aber auch die Gestaltung von Nassräumen bzw. Treppen.

  • Badezimmer
    Beim Badezimmer geht es im Wesentlichen darum, gefährliche Einstiege in Dusche oder Badewanne zu vermeiden. Bodengleiche Duschkabinen sind hier der absolute Trend und lassen sich so verbauen, dass sie sowohl optisch als auch funktional überzeugen.

    Wer nicht auf seine Badewanne verzichten möchte, der kann auch hier eine barrierefreie Einstiegsmöglichkeit bauen lassen. Absenkbare WCs und rutschfeste Fliesen tun ihr Übriges, damit auch Senioren eigenverantwortlich und in Würde ihr tägliches Waschritual bewältigen können.

  • Treppen und Geschosse
    Das zweite große Thema des barrierefreien Wohnens sind Treppen bzw. unterschiedliche Geschosse in einem Haus. Hier kann man bereits bei der Planung darauf achten, dass die Breite so großzügig gewählt ist, dass man später eventuell einen Treppenlift einbauen kann.

    Auch Balkone oder Flure sollten so dimensioniert sein, dass man sich problemlos mit einem Rollstuhl darauf bewegen kann ohne anzuecken. Dies gilt übrigens auch für die Türen, die sowohl im Inneren des Hauses die Zimmer abgrenzen als auch nach draußen führen. Diese sollten immer nach außen zu öffnen sein, um Gefahrenpotential im Alter auszuschalten. Abgesehen davon sollten sie natürlich auch entsprechend breit sein, um mit Krücken oder Rollstuhl bequem passiert werden zu können.
  • Küche
    Auch die Küche ist ein Bereich, wo Barrierefreiheit meist in den Überlegungen zu kurz kommt. Deshalb ist es wichtig, dass man die Arbeitsflächen individuell einstellen kann und wichtige Elektrogeräte wie Herd, Kühlschrank oder Backofen so platziert, dass sie auch aus dem Sitzen erreichbar sind, ohne deswegen zum Gefahrenherd zu werden.

  • Garten
    Nicht zuletzt ist an die Zufahrt und den Garten zu denken, wenn es um das Thema Barrierefreiheit geht. Denn viele haben hier Stufen zur Grünfläche hin oder eine Auffahrt zum Wohnhaus, die mit Kies bestreut ist. Da tut sich jemand, der im Rollstuhl sitzt oder auf Krücken unterwegs ist, sehr schwer mit dem Fortkommen. Wichtig ist hier auf eine einheitliche Ebene zwischen Wohnraum, Terrasse und Garten zu achten, denn nur so kann man sich gefahrlos und gut auch ohne fremde Hilfe bewegen. Und gerade draußen unterwegs sein zu können, ist für viele Alte oder pflegebedürftige Menschen ein großer Zugewinn an Lebensqualität.

    Weitere Handlungsempfehlungen sind außerdem beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu finden, die den Ratgeber „Leben und Wohnen für alle Lebensalter“ entwickelt haben.

5. Die ganze Familie unter einem Dach – wie funktioniert das?

Das Zusammenleben in einer Familie ist nicht immer harmonisch. Konfliktstoff bietet allein der Alltag genug.
Das Zusammenleben in einer Familie ist nicht immer harmonisch. Konfliktstoff bietet allein der Alltag genug.

Lebt die ganze Familie in einem Haus zusammen, ist der Konflikt oft vorprogrammiert. Doch es birgt auch unglaublich viel Potential, vorausgesetzt jede Generation respektiert die andere und jedes Individuum behält seinen Freiraum trotz umfassender Gemeinsamkeit.

Konfliktpotenzial

Das Konfliktpotential ist groß, wenn die ganze Familie unter einem Dach lebt. Neben der oftmals mangelnden Individualität, kann es auch zu unterschiedlichen Auffassungen in Sachen Haushaltsführung oder Lebensgestaltung kommen. Wissen die Großeltern immer ganz genau, wann die Enkelkinder nach Hause kommen, kann dies zu unterschiedlichen Erziehungsauffassungen zwischen Eltern und deren Vorfahren kommen. Mischen sich hier Oma und Opa zu sehr ein, ist der Konflikt vorprogrammiert.

Je nach Konstellation der älteren Generation, also etwa ob die Eltern des Mannes oder der Frau im gemeinsamen Haushalt wohnen, kann es auch hier zu unterschiedlichen Auffassungen kommen. Für Frauen der heutigen Generation ist es meist selbstverständlich arbeiten zu gehen und gemeinsam mit ihrem Partner den Haushalt zu erledigen. Die ältere Generation hat hier meist noch ein antiquierteres Lebenskonzept, was wiederum zu Konflikten führen kann. Vor allem dann, wenn sich Ehepartner oder Lebensgefährte nicht eindeutig auf die Seite seiner Liebsten schlagen, sondern immer noch Mutters Wort am meisten zählt.

Gerade bei mehreren Generationen sind getrennte Eingänge ratsam.
Gerade bei mehreren Generationen sind getrennte Eingänge ratsam.

Ideen / Lösungsansätze

Doch mehrere Generationen bzw. die ganze Familie in einem Haus zu haben, birgt auch unglaublich viele Chancen. Vorausgesetzt man beachtet einige Maßnahmen, die bereits bei der Planung des Hauses anfallen. So etwa ist ein eigener Eingang für die Großeltern eine Tatsache, die für wesentliche Entspannung sorgen kann. Denn so haben die restlichen Bewohner, die eine andere Eingangstür benutzen können, nicht den Eindruck, unter ständiger Beobachtung zu stehen.

Essentiell wichtig ist in jedem Fall, dass ausreichend Bäder bzw. WC s zur Verfügung stehen. So kann das Konfliktpotential, wer morgens früher ins Bad darf oder wer wie lange darin Zeit verbringen kann, komplett ausgeschlossen werden. Immerhin möchte man vielleicht auch einmal ungestört ein Vollbad nach einem anstrengenden Arbeitstag genießen, ohne dass jemand von der übrigen Familie an die Tür klopft und Stress verbreitet.

Wer in einem Haus mit der ganzen Familie die richtige Balance aus Nähe und Distanz für sich und seine Angehörigen findet, der kann viel von dieser Wohnform profitieren. Klar ist, dass es dazu viel Respekt vor unterschiedlichen Lebensentwürfen ebenso wie die Reduzierung der gegenseitigen Erwartungshaltung braucht. Auch der Austausch durch Gespräche und das Mitteilen von Dingen, die stören oder die zu verbessern sind, tragen dazu bei, dass ein erfolgreiches Zusammenleben der ganzen Familie gelingt.

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